Autosalon Paris 2016: Highlights

Studie Kia Optima T-Hybrid: Paris 2014

— 30.09.2014

Milder Hybrid mit 20 Prozent mehr Power

Ein Blei-Akku speichert ordentlich Strom, der Vortrieb kommt vom Turbodiesel: Mit der Studie Kia Optima T-Hybrid gehen die Koreaner neue Wege.

Die elektrische Zusatzkraft bringt 20 Prozent mehr Power und verringert die Emissionen um die gleiche Prozentzahl.

Die meisten Hybridmobile setzen auf Lithium-Ionen-Akkus, denen bei nachlassender Kraft ein Benzinmotor auf die Sprünge hilft. Mit der Studie des Kia Optima Hybrid, die die Kia-Ingenieure auf dem Autosalon Paris 2014 (4. bis 19. Oktober) präsentieren, beschreiten die Koreaner einen anderen Weg: Sie setzen bei ihrem dieselgetriebenen Mild-Hybrid auf einen traditionellen Blei-Kohlenstoffakku, der über ein 48-Volt-Bordnetz Saft von einem 1,7-Liter Turbodiesel erhält. Damit kann der Kia Optima Hybrid bei geringen oder gleichbleibenden Geschwindigkeiten vollelektrisch fahren. Bremsenergie wird dank der Rekuperation wieder der Batterie zugeführt. Der traditionelle Akku braucht keine Kühlung und ist am Ende seiner Lebensdauer auch leichter zu recyceln als seine modernen Lilthium-Ionen-Brüder, argumentieren die Koreaner. Der Motor erwacht beim Anlassen durch einen modernen und leichten, riemengetriebenen Startergenerator zum Leben, der seine Arbeit besonders leise verrichtet. Ein elektrischer Verdichter hilft dem Motor bei geringen Drehzahlen auf die Sprünge und stopft damit jedes Turboloch. Bei den technischen Daten halten sich die Kia-Ingeneure angesichts des frühen Entwicklungsstadium noch bedeckt, zielen aber durch den überschaubaren Eingriff, mit dem der Kia Optima zum Hybrid wird, auf vertretbare Mehrkosten.

Autosalon Paris 2016: Highlights

Gleichzeitig soll der Verbrauch um 20 Prozent sinken, während die Leistung um die gleiche Rate wächst: Dank der zusätzlichen Elektrokraft kommt der Mildhybrid schneller in Fahrt: Der Sprint von 0 auf 100 soll neun Sekunden dauern, das ist eine Sekunde weniger als beim vergleichbaren Diesel-Modell. Auch steigt die Spitzengeschwindigkeit laut Zielvorgabe von 202 auf 220 Stundenkilometer. Noch ist die Studie ein reines Entwicklungsmodell, eine Umsetzung in Serie ist nicht geplant. Kia beabsichtigt aber, das T-Hybridsystem in künftige Modelle einzubauen.

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