Studie KTM X-Bow

Studie KTM X-Bow

— 15.12.2006

Armbrust im Anschlag

Motorrad-Spezialist KTM verlsst vertrautes Terrain und zeigt einen Pfeil auf vier Rdern. In Genf feiert der X-Bow Premiere.

X-Bow sprich "Cross-Bow" ist das englische Wort fr Armbrust. Wie ein Pfeil drfte man sich denn auch im geplanten vierrdrigen Geschoss von KTM fhlen bei einem Motorrad-Hersteller eigentlich nicht verwunderlich. Die Karosserie des offenen Zweisitzers ist aus Kohlefaser, 700 Kilo Fliegengewicht sind die Folge. Gepaart mit einem turbogeladenen Zweiliter-FSI-Aggregat von Audi wahlweise mit 220 oder 300 PS bedeutet das enormen Vortrieb. In weniger als fnf Sekunden soll damit die 100-km/h-Grenze geknackt werden.

KTM X-Bow: Kleinserie von jährlich 500 Stück ist denkbar.

Auf dem Genfer Autosalon 2007 (8. bis 18. Mrz) wollen die sterreicher den X-Bow prsentieren. Im Laufe des Jahres sollen 100 Exemplare im Hause des italienischen Rennwagen-Spezialisten Dallara gefertigt und ber KTM vertrieben werden. Sollte der X-Bow gut ankommen, planen die Zweirad-Profis eine Kleinserienproduktion von jhrlich 500 Flitzern. Ab 2008 knnte es in sterreich damit losgehen. Auch in Deutschland sei "ein Vertrieb denkbar". Der Preis fr den Sportler drfte bei etwa 40.000 Euro liegen.

Autor: Stephanie Kriebel

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