Studie Mazda Furai
— 08.01.2008Nicht nur sportlich, sondern rein
Furai steht für den Klang des Windes. Bei der gleichnamigen Mazda-Studie stehen die Zeichen jedoch eher auf Sturm. Dabei bläst der 450-PS-Bolide nur sauberes Ethanol-Abgas durch den Auspuff.
Ausgefeilte Aerodynamik
Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsgang-Getriebe, dessen Stufen sich über Schaltpaddles am Lenkrad wechseln lassen. Im Volant ist auch ein elektronisches Display untergebracht, dass den Fahrer mit den wichtigsten Informationen versorgt. Optisch ist der Mazda im Furai lediglich am typischen Fünfpunkt-Grill zu erkennen, der allerdings von extrem aggressiv gezeichneten Scheinwerferschlitzen eingerahmt wird. Die Seitenspiegel sitzen wie Fühler am Dach, immer wieder werden die Rundungen von einem Wellenmotiv durchbrochen. Keine Luftnummer ist auch das Aerodynamik-Konzept der Studie: Der Fahrtwind wird von der Fahrzeugunterseite in den Motorraum geleitet, um Radiatoren zur Kühlung des Wankelaggregats anzutreiben. Der Unterboden ist komplett verkleidet, seitliche Lufteinlässe versorgen die hinteren Bremsen mit kühlender Frischluft. Den Abschluss bildet ein riesiger Heckspoiler in Regalbrettgröße. In Serie kommen wird der Furai sicher nie – aber er macht mächtig Wind.



































