Studie Mazda Hakaze im Test

Studie Mazda Hakaze Studie Mazda Hakaze

Studie Mazda Hakaze im Test

— 08.02.2007

Mazda macht die Welle

Hakaze heißt dieses Konzeptauto von Mazda. Es ist für Kitesurfer gebaut und bedeutet etwa Blatt im Wind. Mutig, oder?

Kennen Sie Kitesurfen? Das ist ein Sport, bei dem sich junge Menschen mit einem Surfbrett unter den Füßen von einem Lenkdrachen übers Meer ziehen lassen. Genau für die Bedürfnisse dieser glücklichen Freizeitsportler ist der Hakaze gebaut. Zwischen den Sitzen gibt es Platz für die Surfbretter, und der Kofferraum ist mit wasserfestem Gummi ausgelegt, dort lassen sich die nassen Klamotten unterbringen.

Die Surfer können sich mit Hilfe eines Internet-Anschlusses weltweit über den besten Wind informieren oder auch vom MP3-Player beschallen lassen. Bei den – auf den ersten Blick – manchmal seltsamen Farben und Formen ließen sich die Designer vom Lebensumfeld dieser Leute inspirieren.

Klappe auf, nasser Drachen rein! Der Kofferraum des Hakaze ist mit wasserfestem Gummi ausgelegt.

Das Gold des Lackes steht für den Sand, das geprägte Muster an den Türen für die Dünen und das Blau der Sitze fürs Meer. Das klingt alles wie Jux und Dollerei, aber es gibt einen ernsten Hintergrund. Denn der Hakaze nimmt Form und Größe eines zukünftigen kompakten Mazda-SUV vorweg. Also ein Auto in der Art eines Toyota RAV4 oder Honda CR-V. Der 4,42 Meter lange und mit 1,89 Metern ziemlich breite Hakaze steht noch auf der Technik des Mazda CX-7, eines in den USA verkauften SUV, bekommt aber dann für die Serie Technik vom Ford Focus. In der Studie leistet der 2,3 Liter große Vierzylinder-Turbo mit Direkteinspritzung um die 250 PS, röhrt böse und beschleunigt den Hakaze durchaus ernsthaft. In der Pilotenkanzel hat man einen unglaublich freien Blick in alle Richtungen, das abgeflachte Lenkrad liegt ideal in der Hand, die Sechsstufen-Automatik arbeitet geschmeidig, und der Allradantrieb sorgt für beste Traktion. Und man muss wirklich kein Kitesurfer sein, um das alles zu genießen.

Erster Tester im Hakaze: AUTO BILD-Redakteur Dirk Branke.

Fazit von AUTO BILD-Redakteur Dirk Branke

Eine schöne Studie hat Mazda da gebaut. Finde ich jedenfalls. Der Hakaze steckt voller Ideen und sieht übrigens auf der Straße besser aus als hier auf den Fotos. Und eine Art MX-5 fürs Gelände würde bestens passen. Also unsere Bitte, wie so oft bei Studien: Bringt den Hakaze in Serie – und zwar möglichst so mutig gestylt, wie er jetzt schon ist.

Probefahrten auf der Mazda-Insel

Auf diesem Inselsträßchen von Second Life wird der Hakaze ab dem 15. Februar 2007 virtuell Gas geben.

Ein ganz besonders Schmankerl haben sich die Japaner zu alledem ausgedacht: Der Hakaze wird demnächst in der Cyberwelt von Second Life auf der von Mazda virtuell erworbenen Insel "Nagare Island" seine Runden drehen. "Uns gefällt die Idee, Menschen mit unserem neuen Konzeptfahrzeug in Verbindung zu bringen und sie auch mit dem Auto fahren zu lassen – rein virtuell versteht sich", erklärt Mazda-Designchef Laurens van den Acker. Second Life wurde 2003 von der US-Firma Linden Lab als eine interaktive Welt im Internet erschaffen, die heute rund drei Millionen Bewohner zählt. Am 15. Februar um 17:00 Uhr findet unter www.secondlife.com die aktuelle Pressevorstellung des Cyberspace-Hakaze statt. Um 18:30 Uhr wird Nagare Island dann für alle Second Life-Bewohner freigeschaltet.

Autor: Dirk Branke

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