Studie Mazda Kazamai

Mazda-Studie Kazamai Mazda-Studie Kazamai

Studie Mazda Kazamai

— 26.08.2008

Der mit dem Wind tanzt

Mazda präsentiert in Moskau eine SUV-Studie, die speziell für den russischen Markt entworfen wurde. Bei der Form ließen sich die Designer vom Wind inspirieren, unterm Blech steckt viel Hightech.

Bei Mazda dürfen sich die Designer richtig austoben. Jede größere Messe wird mit einer spektakulären Studie aufgepeppt – das ist auf dem Autosalon im Moskau nicht anders. Kazamai heißt die jüngste Kreation der Japaner, auf Deutsch "Tanzender Wind". Und wirklich wirkt die dreitürige Studie, als hätte der Wind die fließenden Formen ins weiß lackierte Blech gefräst. Studie Nummer sechs aus der Nagare-Serie steht nicht umsonst in Moskau – der russische Markt brummt wie verrückt. Mazda versteht den Kazamai deshalb als Entwurf für den russischen Markt. Irgendwann, orakelt der japanische Hersteller, könnte das neue SUV unterhalb des erfolgreichen CX-7 agieren.

Leichtbau für geringes Gewicht

Flügelschlag: Die Formen der Türen sind vom Wind inspiriert, sagt Mazda.

Mit 4,52 Meter Länge ist das Wellental auf Rädern etwas länger als der aktuelle Mazda3 (4,40 Meter), dafür aber mit 1,93 Meter Breite um einiges ausladender als der kompakte 3er. 1,50 Meter Höhe machen den Kazamai relativ flach, gleichzeitig wirkt er durch seine Keilform und das kurze Bürzelheck sehr dynamisch. Die Coupéform soll die "Agilität und Dynamik" des Windes zitieren. Die abgesenkte Motorhaube, kräftig ausgestellte Radhäuser und fette 22-Zoll-Räder ergeben eine optische Sturmfront, gleichzeitig sollen der glatte Unterboden, aerodynamisch optimierte Seitenschweller, der Heckdiffusor und abgedeckte Rückleuchten den Windwiderstand reduzieren und damit auch den Spritkosum nach unten schrauben. Dazu tragen auch Motorhaube, Chassis und Motorblock aus Aluminium bei – all das spart Gewicht. Mazda verspricht 100 Kilo Einsparung gegenüber einem vergleichbaren Fahrzeug in diesem Segment, bei gleichzeitig zehn Prozent geringerem Luftwiderstand.

30 Prozent weniger Verbrauch

Dank konsequenten Leichtbaus sollen 30 Prozent Spritersparnis drin sein.

Unterm Blech wird die Sparphilosophie weitergestrickt: Der sogenannte Disi-Motor ist eine Weiterentwicklung des Benziners aus dem CX-7. Der Hubraum wurde auf zwei Liter reduziert und soll dank einer neuen Verbrennungsregelung und variabler Ventilhubsteuerung samt Benzindirekteinspritzung nicht nur ein hohes Drehmoment über ein breites Drehzahlband liefern, sondern auch sparsamer zu Werke gehen. Gekoppelt an eine Sechsstufenautomatik, die alle vier Räder antreibt, dazu mit neuester Katalysator-Technik bestückt, sollen in Verbindung mit dem Leichtbau-Paket 30 Prozent Spritersparnis möglich sein. Leistungsdaten verschweigt Mazda allerdings noch.

Dazu gibt's jede Menge aktive und passive Sicherheit. Zur Liste der aktiven Sicherheitsfeatures im Kazamai zählen ein Überschlags-Kontrollsystem, ein Spurwechselassistent mit Toter-Winkel-Überwachung, ein Pre-Crash-Safety-System und eine dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) der neuesten Generation. Für den Fußgängerschutz besitzt der Japaner weiche Kunststoffstoßfänger und eine Aufprallenergie absorbierende Motorhaube aus Aluminium. Um die Bedienung zu erleichtern, hat Mazda eine sogenannte Mensch-Maschine-Schnittstelle eingebaut, zu der ein persönliches Sicherheitssystem gehört, das den Bereich rund ums Fahrzeug überwacht. Wie viel Studien-Technologie am Ende Eingang in die Serie findet, ist offen. Trotzdem setzt Mada die Reihe der Nagare-Designserie eindrucksvoll fort und tritt somit in die Fußstapfen der Konzeptfahrzeuge Nagare, Ryuga, Hakaze, Taiki und Furai (mehr dazu oben in der Bildergalerie).

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.