Studie Nissan Pivo II

Nissan Pivo II Nissan Pivo II

Studie Nissan Pivo II

— 05.10.2007

Mensch-Maschine

Bereits vor zwei Jahren sorgte Nissan mit dem Pivo für Aufsehen auf der Tokyo Motor Show. Sein Nachfolger lässt es menscheln und reagiert auf die Gemütsverfassung des Fahrers.

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein wirklich schlechten Tag erwischt. Der Verkehr nervt, Parklücken sind rar – aber ihr Auto fühlt mit und muntert Sie auf. Genau das soll der Nissan Pivo können, der auf der Tokyo Motor Show 2007 in die zweite Auflage geht. Mit Hilfe einer Gesichtsfelderkennung analysiert ein Roboterassistent – kurz RA für "Robotic Agent" – die Gemütsverfassung und reagiert mit Nicken oder Kopfschütteln auf die Einlassungen des Besitzers am Steuer. Der kann auf Wunsch auch ein Schwätzchen mit dem links im Fahrzeug platzierten RA halten, ihm Kommandos erteilen oder sich über die Verkehrslage informieren. Der maschinelle Wegbegleiter sieht dabei aus wie eine Mischung aus japanischem Pokémon und russischer Babuschka. Wie beim Vorgänger ist die großflächig verglaste Fahrerkabine um 360 Grad drehbar, der Pilot muss also nicht rückwärts fahren und behält stets den Überblick. Zusätzlich informiert ein Monitor im Cockpit über die Umgebung, ein Abstandsregelsystem soll Auffahrunfälle vermeiden. Der Antrieb erfolgt über vier Radnabenmotoren, die alle separat über "Drive-by-Wire"-Technologie gelenkt werden. So kann der Pivo II nicht nur vorwärts und rückwärts, sondern auch seitwärts fahren – bei engen Parklücken sicher eine nette Einrichtung. Insgesamt hat der Pivo Platz für drei Passagiere – wobei die Mitfahrer in loungeartigen Clubsesseln logieren.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.