Studie Opel Meriva Concept

Studie Opel Meriva Studie Opel Meriva

Studie Opel Meriva Concept

— 27.02.2008

Türen wie bei Rolls-Royce

Opels neuer Minivan kommt erst 2010. Auf dem 78. Genfer Salon öffnet sich die Studie schon jetzt – und zwar ganz schön spektakulär mit gegenläufig öffnenden Türen.

"Würdevoll steigt man ein und aus", sagt Opel. Das ausgefallene Konzept mit gegenläufig öffnenden Türen erleichtere Fondpassagieren das Ein- und Aussteigen. Der neue Meriva – so zuvorkommend wie ein Rolls-Royce? Beim noblen Phantom schwenken die hinteren Türen schließlich ebenfalls gegen die Fahrtrichtung auf. Staatsmännischer kann man nicht aus einem Auto krabbeln. Opel will mit dem neuen Van natürlich weniger vor die Botschaften dieser Welt rollen, eher wohl vor Kindergärten und Sportplätze. Ab 2010 soll das ungewöhnliche Türkonzept im Serienauto beispielsweise Müttern helfen, ihren Nachwuchs auf den Kindersitz zu bugsieren. Im Gegensatz zum Show-Auto auf dem 78. Genfer Salon wird der Serienwagen eine elektronische Türsicherung erhalten, die zusätzlich zur mechanischen Verriegelung ein ungewolltes Öffnen während der Fahrt verhindern soll.

Bessere Sicht: Der Knick in der hinteren Seitenscheibe wird wohl in die Serie einfließen.

Tatsächlich zeigt der Meriva-Concept neben dem Türsystem, was sonst noch im kommenden Modell auftaucht. Der Knick in der Fensterlinie der hinteren Türen zum Beispiel soll die Sicht verbessern. Wie im Vorgänger bietet der etwas in der Länge gewachsene Meriva II zudem ausreichend Platz auf allen fünf Sitzplätzen und ein vorbildlich variables Innenraumkonzept. Die hintere Sitzbank ist geteilt, lässt sich in der Lehnenneigung variieren, flach legen, gleichzeitig über einen weiten Bereich verschieben. Das so genannte Monocab-Design mit stabilen A-Säulen bietet neben dem guten Raumgefühl einen weiteren Vorteil: Wie im Astra GTC ließe sich eine große Panorama-Windschutzscheibe realisieren. Im Konzeptauto läuft diese Riesenscheibe sogar U-förmig bis über die Köpfe der hinteren Mitfahrer.

Neben aufgeladenen Vierzylinder-Benzinern mit 1,4 oder 1,6 Liter Hubraum treiben besonders sparsame Diesel mit Rußfilter und Euro-V-Norm (1.3 CDTI, 1.7 CDTI) den Meriva II an. Die aus aktuellen Baureihen bekannten Dieselaggregate dürften im neuen Opel noch sparsamer sein, zudem an PS zulegen. Wie viel? Mit Leistungsangaben hält sich Opel noch bedeckt – so wie Rolls-Royce eben. Fazit von AUTO BILD-Redakteur Jan Horn: Der ohnehin beliebte Opel Meriva dürfte mit diesem originellen Türsystem weitere Fans gewinnen. Hoffentlich zeigt sich das Klappkonzept praxistauglich.

Autor: Jan Horn

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