Studie Pagani Zonda Cabriolet

Pagani Zonda Roadster

Studie Pagani Zonda Cabriolet

— 25.02.2003

Offene Rennflunder

Rasanter Offenfahren geht nicht. Auf dem Genfer Automobilsalon stellt Pagani die Cabrio-Version seines 340 km/h schnellen Zonda vor.

Bei diesem Cabriolet sollte man Rennkluft und Helm nicht vergessen. Denn die Roadster-Studie der italienischen Autoschmiede Pagani ist eher ein offener Rennwagen mit Straßenzulassung, als ein flotter Offenfahrer à la Ferrari oder Mercedes SL. Unter der Haube trägt der Zonda einen Achtzylinder-Motor mit 7,3 Litern Hubraum und 555 PS. Der geschlossene Bruder der Studie schafft mit ähnlicher Motorisierung 340 Spitze und beschleunigt aus dem Stand auf 100 in 3,7 Sekunden. Das Triebwerk stammt vom Mercedes-Haustuner AMG. Spätestens jetzt dürften alle Messebesucher in Genf bedauern, dass die Studien auf der Schau nicht zum Leben erweckt werden.

Die Kraft der bella machina wird von 18-Zoll-Rädern mit extra breiten Walzen (255er vorn, 345er hinten) auf den Asphalt gebracht. Die 4,40 Meter lange und nur 1,15 hohe Rennflunder besitzt eine Karosserie aus Karbon. Zwei große, geteilte Heckspoiler am Heck und die ausladenden Kotflügel unterstreichen das Rennwagendesign. Markant: Die vier Auspuffrohre sind am Heck mittig zusammengefasst. Im Innenraum bieten die Italiener dem Pagani-Piloten und seinem Mitfahrer Leder, Aluminium und Karbon.

Vom geschlossenen Zonda hat Firmenchef Horacio Pagani bisher 30 Exemplare verkauft. Exklusiv wie die Stückzahl ist auch der Preis: rund 349.000 Euro. Dafür bekommt man auch einen Rolls-Royce. Aber der ist deutlich weniger aufregend.

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