Studie Pininfarina Hyperion — 18.08.2008
Sagenhaftes Coupé
Ein Titan aus der griechischen Sagenwelt ist Namensgeber der neuesten Design-Studie aus dem Hause Pininfarina: Der Hyperion auf Basis des Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé wurde in Pebble Beach enthüllt.
Wenige Tage nach dem
tragischen Unfalltod Andrea Pininfarinas präsentiert die berühmte Designschmiede ihr neuestes Werk: eine luxuriöse Roadster-Studie auf Basis des
Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé. Das Designerstück trägt den Namen
Hyperion, ein Titan aus der Welt der griechischen Mythologie. Auf dem Concours d'Elegance 2008 im kalifornischen Pebble Beach wurde das elegante Coupé der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Auftraggeber der Studie widmete sie Andrea Pininfarina – zum Gedenken an den verstorbenen Firmenchef. Es ist nicht der erste
Rolls-Royce aus der Feder der italienischen Design-Künstler: Bereits im Jahr 1951 entwarf Pininfarina den Silver Dawn Saloon (Modezar Rudolf Moshammer besaß einen), 1975 entstand das elegante Camargue Coupé.
Keine Segelyacht, sondern ein Auto: Den eleganten Innenraum des Drophead Coupé ließ Pininfarina unverändert.
Bei der Gestaltung des zweisitzigen Hyperion hat Pininfarina sich am Design klassisch-eleganter Coupés der Vorkriegszeit orientiert: kurzes, knackiges Heck, endlos lange Motorhaube. Durch die Kombination aus breiten Kotflügeln und fließenden, langgezogenen Seitenlinien wirkt der Hyperion um einiges graziler als die wuchtige britische Ideenbasis. Fast unverändert ließen die Italiener dagegen den mächtigen Rolls-Royce-Kühlergrill, der zwischen den LED-bestückten Bi-Xenon-Scheinwerfern prangt. Ebenfalls serientreu blieb der Innenraum des Coupés – schließlich gibt es am luxuriösen Interieur eines Rolls-Royce ohnehin nicht viel zu verbessern.