Studie Quicc! DiVa

Quicc! DiVa Quicc! DiVa

Studie Quicc! DiVa

— 22.09.2008

Flotter Stromer in Paris

Ein Elektro-Mobil für den innerstädtischen Transport präsentiert der niederländische Autobauer Quicc! auf der Paris Motor Show. Ähnlichkeiten zum Smart sind kein Zufall: Der Entwickler der DiVa kommt von Smart.

Doppelpremiere auf dem Pariser Salon 2008: Der niederländische Autobauer Quicc! präsentiert in der Seine-Metropole seine saubere Lösung für den urbanen Transport. Die kantige Kiste hört auf den Namen DiVa, auch wenn der Kubus auf Rädern wenig divenhaft aussieht. Vielmehr bestimmt der Nutzwert die Form des Elektro-Transporters. Mit der kurzen Motorhaube und vier runden Scheinwerfern bemüht der fahrende Holländer das Kindchenschema und erinnert an den Smart. Das ist kein Zufall, denn an der Entwicklung war Johann Tomforde beteiligt – und der war früher Projektleiter beim Kleinwagenbauer aus Böblingen. Auch die weit oben angesetzten, runden Doppel-Heckleuchten mit LED würden einem fortwo gut zu Gesicht stehen. Die mittig geteilten, auf Wunsch transparenten Hecktüren klappen nach außen und reichen für eine einfache Beladung weit nach unten.

2,2 Kubikmeter Stauraum

Weit nach unten reichende Klapptüren erleichtern die Beladung des rollenden Holländers.

Der Quicc! DiVa ist 70 Zentimeter länger als ein Smart und kommt auf 3,40 Meter Länge bei 1,80 Meter Höhe und 1,70 Meter Breite. Zwei Transporteure finden Platz, dahinter nimmt der Kastenwagen bis zu 2,2 Kubikmeter Gepäck mit bis zu 600 Kilo Gewicht auf. Der Wendekreis ist mit 5,70 Metern winzig und macht den Niederländer zum idealen Partner in der Stadt. Der Elektromotor leistet 68 PS und wird wahlweise von einem neu entwickelten Blei-Akku-Paket oder über Lithium-Ionen-Batterien im Unterboden gespeist. Bis zu 150 Kilometer Reichweite und 120 km/h Höchstgeschwindigkeit sind für Kurierfahrten in der Stadt allemal genug. Auch das Drehmoment von 123 Newtonmetern scheint mehr als ausreichend, viele kleine Benziner haben weniger Kraft. Ist der Akku leer, muss die DiVa für acht Stunden an die heimische Steckdose. Die Kosten für einen Ladevorgang beziffert Quicc! auf maximal zwei Euro. Um Gewicht zu sparen, haben die Niederländer die Karosserie komplett aus Kunststoff gefertigt, die DiVa wiegt nur 850 Kilo.

2009 startet eine Kleinserie

Das Interieur des Quicc! DiVa wirkt eher nüchtern. In der breiten Mittelkonsole sitzt ein Zentralinstrument, darunter eine Handvoll Kippschalter. Die Bedienung der Belüftung erfolgt klassisch über drei Drehregler. Die Automatik wird über einen Drehknopf betätigt, der ein wenig an das MMI bei Audi erinnert. Auf der Paris Motor Show steht ein Prototyp, 2009 soll die Produktion in einer Kleinserie beginnen, bevor 2010 die Massenproduktion anläuft. Was der kleine Stromer kosten könnte, lässt Quicc! noch offen.

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