Studie "Alcokey" von Saab

Studie "Alcokey" von Saab

— 23.12.2004

Ein Hauch mehr Sicherheit

Saab hat was gegen Trunkenheit am Steuer – einen Autoschlüssel mit integriertem Alkotest. Erst pusten, dann fahren.

Weihnachten, Silvester, Karneval – die Zeit der feuchtfröhlichen Partys hat Saison. Und mit ihr eine unangenehme Begleiterscheinung: Alkohol am Steuer. Saab hat etwas dagegen und testet zur Zeit einen Autoschlüssel mit eingebauter Alkoholkontrolle.

Und das geht so: Der Fahrer aktiviert mit dem Türöffner gleichzeitig auch einen Alkoholsensor. Er pustet in ein kleines Mundstück am Ende des Schlüssels, sein Atem strömt am elektronischen Sensor vorbei – und nach der Analyse der Atemprobe leuchtet dann entweder ein grünes oder ein rotes Licht auf.

Bei Grün wird die Wegfahrsperre deaktiviert, und die Fahrt kann losgehen. Leuchtet es rot, dann wurde die Promillegrenze überschritten, und die Wegfahrsperre bleibt aktiviert. Die Schlüssel-Software läßt sich auf die jeweilige gesetzliche Höchstgrenze programmieren.

Wenn der Alcokey in Serie geht, dann als Zusatzausstattung (etwa 250 Euro). "Für alle, die sichergehen möchten, daß sie sich nur dann ans Steuer setzen, wenn sie auch fahrtüchtig sind", so Saab-Chef Peter Augustsson. Anvisiert sind nicht nur freiwillige Selbsttester, sondern auch "verantwortungsbewußte Betreiber großer Autoflotten, deren Mitarbeiter häufig unterwegs sind".

Einen Haken hat der Alcokey allerdings: Wer will, kann den Test einfach umgehen, indem er einen nüchternen Mitmenschen pusten läßt. Vorsicht also vor Saab-Fahrern, die wahllos Passanten fragen, ob sie einmal auf ihrem Autoschlüssel flöten möchten ...

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