Studie re3 Konzept auf der IAA 2009

Studie re3 Konzept auf der IAA 2009

— 15.09.2009

Amerikanische Raumfahrt

"Mobile Device Gateway", "Mensch-Maschine-Interaktion", "Conversational Seating". Sind wir schon im neuen Jahrhundert? Nein, es ist tatsächlich die IAA 2009, auf der das Konzeptfahrzeug re3 einen Blick in die Zukunft bietet.

VW feiert sich und den E-Up!, Mercedes zeigt den Flügeltürer SLS AMG und Audi präsentiert den R8 mit Elektropower. Das ist in erster Linie die IAA 2009 in Frankfurt (17. bis 27. September). Doch die wichtigste Automesse der Welt bietet neben den Spaß- und Sparkonzepten der etablierten Hersteller auch Innovatives und Erstaunliches. Dazu gehört ohne Frage die Studie re3 Konzept des amerikanischen Zulieferers und Austatters Johnson Controls (mit deutscher Zentrale im nordrhein-westfälischen Burscheid). re3 gleich "rethink, renew, respond" – übersetzt "Umdenken, Erneuern, Reagieren". Mehr Platz auf weniger Raum. Eine Mixtur aus Ideen, Nachhaltigkeit und ganzheitlichem Design.

Hier geht es zur Sonderseite IAA 2009

Im futuristischen EcoSpace-Cockpit des re3 ist (fast) nichts, wie es einmal war. Die meisten Kontrollfunktionen und Bedienelemente aus Mittel- und Tunnelkonsole oder Türverkleidungen wurden in die rechte Armauflage des Fahrersitzes integriert. Heizung, Lüftung, Audiosystem – alles ist zentral mit den Fingerspitzen steuerbar. Die optimierte "Mensch-Maschine-Interaktion" funktioniert mit Softtouchknöpfen und Multicontroller, einem hochauflösenden 7-Zoll-Display mit Tochscreen-Funktion und zwei analogen Rundinstrumenten.

Ob und wann die Studie Serienreife erlangt, ist schwer abzuschätzen.

Praktisch: Der Elektronikbaustein namens "Mobile Device Gateway" bindet über Bluetooth ein mobiles Navi und das Mobiltelefon in die Fahrzeugumgebung ein. Auf dem amerikanischen Markt soll sogar das Bezahlen von Tank- oder Parkgebühren im Cockpit möglich werden. Mit dem Konzept "Conversational Seating" kann zudem der Beifahrersitz bis in den Fond zurückgleiten – die Kommunikationsbarriere zwischen Vorder- und Rücksitzen wird durchbrochen. Angetrieben wird der kompakte Plug-in-Hybrid von einer hochleistungsfähigen Lithium-Ionen-Batterie mit 7,6 Kilowattstunden Speicherkapazität. Sie ist in der Tunnelkonsole zwischen Fahrer- und Beifahrersitz platziert und soll eine Reichweite von 50 Kilometern im rein elektrischen Modus ermöglichen. Ob und wann die Studie Serienreife erlangt, ist schwer abzuschätzen. Bis zum nächsten Jahrhundert dürfte es aber so weit sein.

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.