Studie Rinspeed Senso

Studie Rinspeed Senso

Studie Rinspeed Senso

— 22.12.2004

Eine richtige Erleuchtung

Mit dem Senso stellt Rinspeed beim Genfer Salon das erste Auto vor, das auf den Zustand des Fahrers reagiert – mit Lichtreizen.

Ist der Mensch hinterm Steuer entspannt und wach, sinkt die Unfallgefahr. Eine Binsenweisheit – doch was wäre, wenn das Auto wüßte, wie es dem Fahrer geht? Geht nicht? Doch. Mit dem Senso will der für ungewöhnliche Ideen bekannte Schweizer Kleinserienhersteller Rinspeed auf dem Genfer Salon 2005 (3. -13. März) zeigen, daß er dem Auto das Fühlen beigebracht hat.

Die technische Möglichkeit dazu eröffnet eine Folie, die den Innenraum des Cabrios auskleidet – ein intelligentes Stück Hightech, das durch Sensoren auf der Oberfläche biometrische Daten des Fahrers erfassen kann. Je nach Stimmung und Zustand beleuchtet der Senso mit Hilfe einer elektrolumineszenten (licht-, aber nicht wärmeabstrahlenden) Folie den Innenraum: Für den gestreßten Stausteher dürfte das Licht kuschelig und beruhigend ausfallen, der ermüdete Kraftfahrer kann sich über stimulierende Beleuchtung freuen.

Die Folie, die an den Universitäten von Zürich und Innsbruck entwickelt wurde, stammt vom deutschen Hersteller Bayer Material Science. Ansonsten sind über das Fahrzeug bis auf den Antrieb keine weiteren Details bekannt: Wie schon das beim Genfer Salon 2004 gezeigte Amphibienauto Splash wird auch der Senso mit einem Erdgasmotor angetrieben.

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