Studie Rinspeed sQuba — 17.12.2007

Haubentaucher

Rinspeed-Boss Frank Rinderknecht ist berühmt für seine außergewöhnlichen Studien. Der jüngste Entwurf "sQuba" geht auf Tauchstation. Erster Einsatz: der Genfer Salon 2008.

Hat hier einer zu oft James Bond geschaut? Offensichtlich. Vor 30 Jahren schwebte James Bond alias Roger Moore in "Der Spion, der mich liebte" scheinbar schwerelos in einem Lotus Esprit durchs Meer – jetzt will der Schweizer Designer Frank Rinderknecht es ihm in der Rinspeed-Studie "sQuba" nachmachen. Doch während 007 den Tauchgang virtuell animiert absolvierte, soll der "sQuba" wirklich untertauchen. Auf dem 78. Genfer Salon (6. bis 16. März 2008) ist der amphibische Traum erstmals zu sehen. Dabei soll die Studie auf Knopfdruck nicht nur autonom – also ohne Fahrer – auf der Straße fahren können, sondern sich auch als Unterwasser-Fahrzeug bis in Wassertiefen von bis zu zehn Metern einsetzen lassen.

Die Atemluft für die maximal zwei Passagiere kommt aus dem bordeigenen System. Da der "sQuba" ohne Dach konstruiert auf Tauchstation geht, ist ein feucht-fröhliches Treiben garantiert. Zu Land befeuert ein sauberer Elektromotor die beiden Hinterräder. Auf dem Wasser soll es dank zweier Heckpropeller zügig vorangehen, auf Tauchstation sorgen zwei Jetantriebe im Bug für Schwung. Die strömungsoptimierte Karosserie besteht laut Rinspeed aus ultraleichten "Carbon Nano Tubes". Bleibt die Frage nach einem Korrossionsschutz für die Metallteile – die aber lässt Rinderknecht (noch) offen.

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