Studie Saab Aero X

Saab Studie "Aero X" Saab Studie "Aero X"

Studie Saab Aero X

— 28.02.2006

Scharfer Schnapsbrenner

Saab hält am Ethanol-Antrieb fest: Die Studie Aero X nährt 400 PS mit Alkohol-Benzin-Gemisch und sieht dabei verdammt heiß aus.

Mit einer neuen Studie besinnt sich Saab seiner Vergangenheit als Hersteller von schnellen Düsenjets. Auf dem 76. Internationalen Auto Salon in Genf (2. bis 12. März 2006) präsentiert die GM-Tocher den "Aero X". Das 4,67 Meter lange und nur 1,28 Meter hohe Konzept wirkt schnittig, kraftvoll und hat – der Käpt'n läßt grüßen – eine nach oben öffnende Cockpit-Kanzel. Unter der langen Haube arbeitet ein moderner V6-Bi-Turbo, getankt wird Bio-Ethanol.

Absoluter Hingucker des Sportcoupés mit Kohlefaser-Karosserie ist die nach oben schwenkende Kanzel. Sie ist größtenteils transparent, hat keine A-Säulen und ermöglicht so eine 180-Grad-Rundumsicht (wie beim Birdcage 75th von Maserati). Dank langer Haube und kurzem, knackigen Heck sowie wuchtigen Rädern (vorn 22 Zoll, hinten 23 Zoll) wirkt der Saab sehr dynamisch und kraftvoll. Das Felgendesign erinnert an Turbinen-Schaufeln und soll die warme Luft der Bremsscheiben besser abführen.

Im Inneren erwartet den Aero-X-Piloten ein Cockpit ohne Schalter und Knöpfe. Alle Bedienelemente und Anzeigen werden als grafische 3D-Einheiten auf Acryl-Flächen projiziert. Weniger futuristisch, aber nicht minder spektakulär geht es im Motorraum des Aero X zu: 400 PS mobilisiert der 2,8-Liter-V6 dank doppelter Turboaufladung und dem Einflößen von hochprozentigem Bio-Ethanol. Per Allradantrieb soll die Studie in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen (bislang nur theoretisch berechnet). Schluß wäre bei abgeregelten 250 km/h. Geschaltet wird über eine Siebengang-Schaltautomatik mit Doppelkupplung – ähnlich dem Schaltwerk des Bugatti Veyron.

Autor: Jan Kriebel

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