Studie Toyota FT-EV in Detroit

— 12.01.2009

iQ wird elektrisch

Toyota zeigt auf der NAIAS 2009 die Studie FT-EV. Der Kleinstwagen auf Basis des iQ ist für Kurzstrecken im Stadtverkehr konzipiert und fährt rein elektrisch. Reichweite: 80 Kilometer.
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Von Jan Kretzmann Auf Automessen vorgestellte Studien wirken oftmals wie kühne PS-Träume aus einer fernen Zukunft. Nicht so der auf der NAIAS 2009 präsentierte Toyota FT-EV, an dessen Design sich bis zur Serienreife wohl nicht mehr viel ändern wird. Grund: Das Konzept ist nicht weniger als eine elektrische Version des Kleinstwagens iQ, der am 24. Januar 2009 in Deutschland an den Start geht. Äußerlich fährt die Elektro-Studie dicht am Serien-iQ, lediglich einige kleine Retuschen haben die Toyota-Designer durchgeführt: eine neue Frontschürze, geänderte Scheinwerfer und Rückleuchten, neue Felgen mit Gold-Einlage. Die Außenhaut noch schnell mit ein paar Mustern und Goldsternchen beklebt, fertig ist der Messe-Winzling. Die Serienreife des Ökomobils steht allerdings noch in weiter Ferne: Erst 2012 soll der FT-EV in Produktion gehen.
Hier geht es zur Detroit-Sonderseite NAIAS 2009
Auch im Innenraum ist die Studie unverkennbar ein iQ. Auffällig: das neugestaltete Lenkrad und edles Gold-Dekor.
Auch im Innenraum ist die Studie unverkennbar ein iQ. Auffällig: das neugestaltete Lenkrad und edles Gold-Dekor.
Woran die Japaner bis dahin noch basteln müssen, bleibt abzuwarten. Vermutlich an der Antriebstechnik des Kleinwagens: Auf dem Hybridsektor ist Toyota bereits seit Jahren mit dem Prius dick im Geschäft, bei Fahrzeugen mit reinem Elektroantrieb mangelt es noch an Erfahrung. Ausgelegt ist der FT-EV als reines Stadtfahrzeug mit 80 Kilometer Reichweite. Bei Toyota steht die Richtung fest, in die es gehen wird: "Die horrenden Spritpreise im vergangenen Sommer waren nur ein Vorgeschmack darauf, was uns in Zukunft erwartet", erklärte Sprecher Irv Miller. "Dem unausweichlichen Öl-Fördermaximum müssen wir mit alternativen Antriebskonzepten begegnen. Das schließt neue Kraftstoffe ebenso ein, wie vollkommen neue Automobile, die kleiner und leichter sind – wie eben der iQ. Ob mit Elektroantrieb oder nicht: Unsere Entwicklungsbemühungen müssen sich auf Mobilitätskonzepte wie diese konzentrieren."
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