Studie: Versteckte Autokosten
— 04.01.2013Auto fahren viel teurer als gedacht
Eine aktuellle Studie hat herausgefunden: Jedes neu verkaufte Auto kostet die Gesellschaft 16.000 Euro. Die Grünen fordern, diese Kosten auf die Autofahrer umzulegen.
Autokosten-Index: Autofahren 2012 deutlich teurer als im Vorjahr
41 Prozent der Kosten entstehen laut Studie durch Unfälle. Die Arbeitnehmer zahlen über die Krankenversicherung. 37 Prozent entfallen auf den Klimawandel und die Maßnahmen, um ihn zu stoppen. 22 Prozent verteilen sich auf Luftverschmutzung, Lärm und sonstige Effekte, die zum Beispiel für Gebäudeschäden oder Ernte verluste verantwortlich sind. "Diese Kosten müssen dem Autofahren zugeschrieben werden", fordert Cramer. Das sei durch eine Erhöhung der Mineralölsteuer, der Parkkosten, aber auch eine individualisierte Pkw-Maut möglich. Nur mit realistischen Preisen könne man sich für das beste Transportmittel entscheiden. Die EU-Kommission will für das Problem der externen Kosten bis 2020 eine Lösung finden.
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Kommentare zum Artikel (3)
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Die Studie ist einseitig, denn offenbar verschweigt sie, welcher gesellschaftliche Nutzen den genannten Kosten gegenüber steht. Der Nutzen jedes Autos besteht in erster Linie darin, dass Personen und Güter schnell und flexibel transportiert werden können. Dieser Nutzen ist schwierig zu monetarisieren, sollte aber mitbetrachtet werden. Welcher Umsatz bzw. Gewinn würden z.B. dadurch entgehen, dass Personen und Güter mit anderen Verkehrsmitteln wesentlich länger unterwegs wären, da ihre Mobilität ohne Auto geringer wäre? (Bsp.: Der Handlungsreisende auf dem Fahrrad) Eine seriöse Studie würde diese (positiven) externen Effekte berücksichtigen und außerdem verschiedene Verkehrsmittel untereinander vergleichen, denn auch andere Verkehrsmittel haben negative externe Effekte.
Es existiert keine durch CO2 ausgelöste Klimaerwärmung. Das ist eine Lüge bzw. ein Geschäftsmodell. Ist lange bekannt (Stichwort Climategate), wird aber stur ignoriert. Und wenn ich Unfälle als 2. Grund lese, dann weiß ich, dass die Uni bestochen wurde um genau das Ergebnis so zu liefern. Denn wenn wir so argumentieren, dann müssen wir die gesamte technisch "zivilisierte" Welt in Frage stellen. Müsste ich auch für Pullover ne Abgabe zahlen, weil ich den Aralsee zerstört habe? Alles dem Autofahrer auflasten ist typisch für den dummen, engstirnigen, modernen Grünfaschisten.
Was für ein Blödsinn, bezahlt der Radfahrer, die Bahn, die Flugunternehmen usw. für unfallbedingte Arbeitsausfälle etc. ?
H. Cramer ist sicherlich die Freizeit über den Jahreswechsel nicht gut bekommen !