Studie von PricewaterhouseCoopers

Studie von PricewaterhouseCoopers

— 18.10.2006

China wird drittgrößter Autobauer

Bis Ende dieses Jahrzehnts wird die weltweite Automobilproduktion deutlich steigen. China löst Deutschland 2006 als drittgrößter Hersteller ab.

2010 werden über 70 Millionen Pkw vom Band laufen – 14 Prozent mehr als 2005. Dies ist eines der Ergebnisse der Studie Global Automotive Financial Review 2006 von PricewaterhouseCoopers. Für die Studie wurden die Geschäftsberichte und Prognosen von 37 Automobilherstellern analysiert. Demnach wird die weltweite Automobilproduktion bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich steigen. Grund ist vor allem die wachsende Nachfrage in Brasilien, Russland, Indien und China – den so genannten BRIC-Staaten.

So werden gut 40 Protent der bis 2010 zusätzlich produzierten Pkw vorraussichtlich in den BRIC-Staaten montiert. Der Studie zufolge wird China Deutschland als drittgrößter Autoproduzent ablösen. Für 2006 prognostiziert PwC einen Anstieg der chinesischen Pkw-Produktion um knapp ein Viertel auf gut 5,4 Millionen Einheiten. Dann würde China in der Rangliste der weltweit größten Herstellerländer hinter den USA und Japan den dritten Platz belegen.

Vom allgemeinen Boom in den BRIC-Staaten profitieren vor allem die etablierten Konzerne. Alleine Toyota wird 27 Prozent des weltweiten Produktionswachstums bis 2010 abdecken. Renault-Nissan folgt mit großem Abstand auf dem zweiten Rang (15,8 Prozent), gefolgt von Hyundai (14,8 Prozent) und Volkswagen (12,3 Prozent). Als einziger BRIC-Anbieter rangiert die chinesische SAIC mit einem geschätzten Anteil am Produktionswachstum von 2,1 Prozent auf dem letzten Platz der Top 10. DaimlerChrysler kann voraussichtlich 4,4 Prozent des weltweiten Produktionswachstums für sich verbuchen, Ford 4,2 Prozent.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.