Studie VW Amarok — 04.06.2009
Der Pick-up von VW
Endlich ein echter Pick-up von VW. Mit dem Amarok wollen die Wolfsburger ab 2010 gegen die Vorherrschaft der Japaner punkten. Könnte klappen: Die Vorab-Studie zeigt eigenständiges Design, die Technik stammt aus dem Konzernregal.
Schon getestet: Erster Fahrbericht VW Amarok
Schon vor nunmehr 60 Jahren kamen Wolfsburger Arbeiter in der Nachkriegsnot auf die Idee, schwere Lasten auf Plattenwagen durchs Werk zu karren. Unter einem Leiterrahmen steckten die Achsen vom Käfer, die ganze Fuhre schob ein Hecktriebwerk, über dem eine Sitzbank thronte. Den niederländischen VW-Importeur Ben Pon brachte ein solches Vehikel auf die Idee, den Transporter zu bauen. Im Grunde nahm der Plattenwagen die Pick-up-Welle vorweg, wenngleich noch falsch herum gebaut. Heute sind wir mit Amarok & Co technisch um Meilen weiter. Nur ein einziges Detail erinnert noch an die automobile Steinzeit: die starre, blattgefederte Hinterachse. Wobei, der aktuelle Caddy macht es vor, eine solche sich durchaus komfortabel abstimmen lässt. Genaue Daten zum Amarok fehlen noch, schließlich wird bis zur Markteinführung noch ein Jahr vergehen.
Baywatch-Mobil: Pamela Anderson hätte ihre Freude am Amarok
Dann präsentiert sich der Allradler so wie hier gezeigt mit Doppelkabine und kräftigem Common-Rail-Diesel unter der Haube. Der 5,18 Meter lange Amarok kokettiert noch mit schicken, rot abgesetzten Neopren-Sitzen, schließlich wurde er zusammen mit Rettungsschwimmern als Baywatch-Fahrzeug konzipiert. Pamela Anderson hätte ihre Freude an der Studie, die hier zum Fotovergleich mit dem Großvater antritt. Sie wirkt optisch eigenständig und solide verarbeitet. Details wie optimale Abgasreinigung, Getriebeuntersetzung und Achssperren bleiben an Bord, abgespeckte Versionen mit nur einer angetriebenen Achse und Zwei-Personen-Kabine könnten später einmal folgen. Den möglichen Preis diktiert Marktführer Toyota: Dessen Hilux-Liste beginnt bei 27.000 Euro – wenn der Amarok knapp darunter bleibt, dann haben die Japaner einen echten Konkurrenten.
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Kommentare zum Artikel (39)
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Ich finde das Auto sieht ja so gar nicht so schlecht aus ...DOCH mit dem Preis Leistungs verhältniss kann das Auto auf keinen FAll mit dem ISUZU D-Max mithalten !!!!!
also ich find den super... ich glaube leute die sagen der sieht nicht gut aus haben keine ahnung!
Dann lieber einen Dodge RAM, 5.7 V8 Hemi.
Bin mit dem VW Pick-Up sehr zufrieden und habe für meine firma schon 5stk bestellt.
Super teil. das auto wird in Europa ein erfolg - es gibt kein Auto für Junge leute die biken, snowboarden etc. - schaut genial aus und füllt die Lücke, denn nicht jeder will einen Tuarek oder Chayenne oder sowas fahren und ein biederer Toyota ist schon gar nicht cool -
wird sicher ein erfolg werden - Kompliment an VW