Studie zu Forschungsausgaben

Studie zu Forschungsausgaben

— 30.10.2008

Hersteller investieren in die Zukunft

Deutsche Unternehmen setzen laut einer Studie wieder auf Innovation, Forschung und Entwicklung. Ganz weit vorn: die Fahrzeughersteller, wie z.B. VW mit seinem selbstlenkenden "Intelligent Car" (Foto).

Die deutschen Autobauer investierten 2007 wieder mehr in Forschung und Entwicklung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Global Innovation 1000" der Unternehmensberatung Booz & Company. In ihr untersuchte die Münchner Beratungsfirma Budgets und Strategien der 1000 Unternehmen mit den weltweit höchsten Ausgaben in diesem Bereich. Demnach stiegen die Forschungsausgaben aller 45 erfassten deutschen Unternehmen gegenüber 2006 um 13 Prozent auf 35,8 Milliarden Dollar. Der weltweite Schnitt legte um zehn Prozent auf insgesamt 492 Milliarden Dollar zu.

Das Hauptaugenmerk beim Blick in die Zukunft lag dabei auf der Entwicklung neuer Antriebstechniken. Mit rund 4,8 Milliarden Dollar investierte Deutschland-Primus VW (Platz fünf) jedoch nur gut halb so viel wie Tabellenführer Toyota (8,4 Mrd.). Insgesamt, so die Studie, klaffe hinter der "beachtlich" auftretenden Automobilindustrie eine Lücke bei den deutschen Unternehmen. Für das Jahr 2008 fürchtet Stefan Eikelmann, Sprecher der Booz-Geschäftsführung, jedoch Auswirkungen der Finanzkrise auch im Bereich Forschung und Entwicklung.

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