Studie zur Zukunft des Autos

Studie zur Zukunft des Autos

— 05.03.2010

Sparen wichtiger als Rasen

Wie sehen die Deutschen das Auto der Zukunft? Auf jeden Fall verlieren Fahrspaß oder Sportlichkeit an Bedeutung. Lesen Sie hier, worauf es Kunden beim Autokauf wirklich ankommt.

PS und Pomp statt E-Motor und CO2-Zwerg? Stellen sich die Deutschen so ihr künftiges Auto vor? Ganz und gar nicht: Vielmehr rücken Umweltfreundlichkeit, Kraftstoffverbrauch und Nachhaltigkeit immer stärker in den Fokus: 72 Prozent der Autokäufer geben an, dass ihnen ökologische Kriterien wichtiger sind als traditionelle Werte wie Motorleistung, Fahrspaß oder Sportlichkeit. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1000 Autokäufern durch das Marktforschungsinstitut Puls. Frauen und ältere Personen über 50 Jahren fordern sogar zu 80 Prozent den Wandel des Automobils hin zu neuen Werten. Für Puls-Chef Konrad Weßner hat die mehrheitlich geforderte Neuerfindung des Automobils zwei Facetten: "Zum einen geht es um neue Antriebe und Technologien zur Reduzierung des Kraftstoff- Verbrauchs, zum anderen um die Wandlung des Status, der mit Autos verbunden wird. Während Größe und Motorleistung an sozialer Akzeptanz verlieren, definieren sich Autos immer stärker durch Understatement, Ökologie und Nachhaltigkeit", so Weßner.

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Also Prius statt Porsche. Von besonderer Bedeutung sind dabei neue Antriebe: 65 Prozent der Autokäufer in Deutschland verfolgen laut Puls kontinuierlich die Presseberichte über Elektrofahrzeuge. Deshalb müssen die Autobauer ihre grüne Kompetenz permanent beweisen: "Automobilhersteller ohne klare Antworten auf Herausforderungen wie neue Antriebe oder Energie-Effizienz setzen ihre Zukunft auf's Spiel", folgern die Meinungsforscher.

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Autobauer wie BMW oder VW nutzten diese Herausforderungen als Marktchance: Während die Münchner ihr Technologie-Paket "Efficient Dynamics" forcieren, starten die Wolfsburger aktuell die Imagekampagne “Think Blue” als Ausdruck für ökologisch nachhaltiges Handeln. Anders Mercedes-Benz: Mit der Verpflichtung von Michael Schumacher und der dazugehörigen Kampagne setzen die Untertürkheimer auf emotionale Themen wie Motorleistung, Sportlichkeit und Fahrspaß. Die Studie aber deute darauf hin, dass für Autokäufer langfristig andere Themen im Vordergrund stünden.

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