Stühlerücken in der Formel 1

Das große Stühlerücken in der Formel 1: Wer bleibt? Wer kommt?

Stühlerücken in der Formel 1

— 26.07.2006

Wer bleibt? Wer kommt?

Das Fahrerkarussel in der Königsklasse kommt langsam in Fahrt. Interne Gerüchte und öffentliche Diskussionen sorgen für Spannung.

Kimi Räikkönens Zukunft und die Gerüchte darüber: Bislang reicht die Palette von "er bleibt bei McLaren" über "Renault gibt beim nächsten GP seine Verpflichtung bekannt" bis hinzu "Räikkönen und Schumi" als mögliches neues Traumpaar bei Ferrari. Grund für diese endlosen Spekulationen: In der F1 herrscht ein Mangel an Stars. Nachdem Fernando Alonso von McLaren-Mercedes bereits im Dezember 2005 verpflichtet wurde, sind als Sieggaranten nur noch Schumi und Räikkönen verfügbar.

Renault-Teamchef Flavio Briatore verbreitet mit gezielt gestreuten Gerüchten Unsicherheit. Angeblich versucht er nicht nur Räikkönen zu bekommen, sondern auch Alonso zu halten. Er deutete dies intern an. Vielleicht waren darum Alonso-Manager Luiz Garcia-Abad und Alonsos Vater zum Gespräch bei

Mit gezielt gestreuten Gerüchten vebreitet Flavio Briatore Unsicherheit. Bleibt Alonso? Kommt Räikkönen?

McLaren-Boss Ron Dennis. Ferraris Option auf Räikkönen läuft am 9. August 2006 ab. Angeblich hat Hauptsponsor Marlboro das Salär für das neue Traumdoppel – 70 Millionen Dollar pro Jahr – bereits bewilligt. Dass Schumis Vertrag längst ausgearbeitet ist, scheint durch die Tatsache belegt, dass sein Manager Willi Weber seit Wochen nicht mehr an der Strecke war. Sobald Räikkönen und Schumi unterschrieben haben, beginnt das große Stühlerücken.

Felipe Massa spricht mit BMW. Jacques Villeneuve liebäugelt mit einem Wechsel in die NASCAR-Serie und mault: "Man testet bereits meinen Nachfolger." Das ist der Pole Robert Kubica. McLaren verfügt über drei Cockpitanwärter. Problem: Sie müssen siegen können. Doch dafür ist Pedro de la Rosa zu weich, Gary Paffett zu langsam und GP2-Fahrer Lewis Hamilton zu jung. Timo Glock, der gerade seinen Vertrag mit dem GP2-Team iSport verlängerte und gleich in Frankreich siegte, ist im Gespräch bei Williams. "Der hat’s drauf", lobt Paul Jackson. Der ist iSport-Chef zusammen mit Jonathan Williams, dem Sohn von Frank Williams.

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