Stunts am laufenden (Film-)Meter

Stunts am laufenden (Film-)Meter

— 31.03.2006

Cobras Crash-Chronik

Stolze Zahl: In zehn Jahren wurden für die erfolgreiche RTL-Polizeiserie "Alarm für Cobra 11" mehr als 3000 Autos vorsätzlich zerstört.

Fast wie im wahren Leben: Keine Folge der erfolgreichen Polizeiserie, in der nicht haufenweise Pkw zerbröselt oder gleich effektvoll flammensprühend in die Luft gesprengt werden. Jetzt, nach zehn Jahren Massenkarambolagen und Verfolgungsjagden, hat RTL in die Archive geschaut und genüßlich Statistik gemacht. Also: "Alarm für Cobra 11" war das Todesurteil für sage und schreibe 3080 Autos (zum Vergleich: 2004 gab es bundesweit auf Autobahnen insgesamt 21.458 registrierte Unfälle). Außerdem wurden in den bisher 154 Folgen 770 Gangster verhaftet (sofern sie nicht mit ihren Kutschen in die ewigen Jagdgründe rasten) und 300.000 Meter Film belichtet.

"Die Qualität hält jedem Vergleich mit amerikanischen Vorbildern stand", heißt es stolz in der Pressemitteilung von RTL – für jede Folge würden bis zu 20 Autos "verbraucht". Der spektakulärste Crash war der Autosprung eines Porsche, der Sportwagen segelte 200 Meter weit, bevor er die bereits oben erwähnte Crashchronik bereicherte. Auch den internationalen Rekord im Auto-Überschlag hält ein vierrädriger Darsteller der Polizeiserie mit 20 Touren am Stück.

Das blechverschleißende Epos um die beiden Kommissare Tom Kranich und Semir Gerkhan hat es sogar zum Exportschlager gebracht: In 40 Ländern kracht und poltert "Alarm für Cobra 11" über die Bildschirme, und seit Herbst ist die Stuntorgie auch in der dritten PC-Auflage als reines Kinder-Spiel zu haben. Wieviele Autos gehen wohl bei der nächsten Folge zu Bruch?

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.