Subaru in Tokio 2009

Subaru auf der Tokio Motor Show 2009

— 05.10.2009

Boxer-GT mit E-Antrieb

Subaru präsentiert auf der Tokio Motor Show 2009 seine Version von Gran Turismo. Das Hybrid Tourer Concept mixt Sport mit Raum und Hybridtechnik. Als Design-Highlight fungieren zwei Flügeltüren.

Subaru und Flügeltürer? Das scheint auf den ersten Blick eine ungewöhliche Kombination. Doch auf der 41. Tokio Motor Show realisieren die Japaner genau das, wenn auch nur als Studie Hybrid Tourer Concept. Aber die kommt spektakulär daher und definiert den Subaru-Ansatz für Gran Turismo: ein 4,63 Meter langer, aber nur 1,42 Meter hoher Sportler im Kombikleid. Statt langweiliger vier Türen schwingen zwei riesige Flügel nach oben und geben den Blick auf einen futuristisch anmutenden Innenraum mit vier Einzelsitzen frei. Die große Windschutzscheibe ist flach gehalten und verleiht dem Hybrid Tourer gemeinsam mit den schmalen A-Säulen vorn ein luftiges Erscheinungsbild. Die B-Säulen fallen weg, dafür gibt es wegen der breiten C-Säulen ein stämmiges Heck.

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Die Silhouette erinnert an einen Alfa. Zufall?

Innen setzt Subaru auf puren Luxus. Die vier Leder-Einzelsitze sind klimatisiert, hinten werden die Passagiere mit einem Entertainmentsystem in den Kopfstützen der Vordersitze bespaßt. Der Fußraum ist vollkommen eben und soll so für mehr Raum sorgen. Der Instrumententräger lässt sich komplett nach oben und unten bewegen und soll sich so den Bedürfnissen des Fahres anpassen. Helles Leder prägt auch den Rest des Interieurs im Nippon-GT. Natürlich muss in einem Subaru ein Boxer werkeln. Im Fall des Hybrid Tourers erhält der Zwei-Liter-Motor mit Benzindirekteinspritzung Unterstützung von zwei Elektromotoren mit Lithium-Ionen-Akkus: Vorn leistet Nummer eins 17 PS, hinten schießt Numer zwei weitere 34 PS zu. Die Kräfte werden Subaru-typisch von einem Allradantrieb übertragen und hier über ein CVT-Getriebe gebündelt. Eine intelligente Steuerung des Antriebs lässt den Japaner je nach Bedarf rein elektrisch, im Mischbetrieb oder allein mit dem Benziner fahren. Neu ist auch das so genannte "EyeSight"-System, das mit Hilfe von zwei Kameras vor Kollisionen warnen soll.

WRX STI als Leichtversion

Dank Carbondach wird der WRX STI leichter und agiler.

Mit einer Spezialversion des WRX STI lässt es Subaru gleich nochmal krachen. Er kommt als "Carbon" mit einem Carbondach, das nicht nur das Gesamtgewicht des Sportlers senkt, sondern ihn aufgrund des tieferen Schwerpunktes noch agiler macht. Innen wird der Carbon-WRX komplett in Alcantara mit kotrastierenden Ziernähten ausgekleidet. Herz bleibt der Zweiliter-Boxer mit Turboaufladung und 308 PS. Ganz im Gegensatz dazu schont das Elektroauto Stella die Umwelt. In Tokio steht der bereits käufliche Stromer in einer speziellen Design-Edition. Der nur in Japan erhältliche Exiga steht in einem speziellen Sport-Trim auf der Messe.

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