Neuer Subaru Forester 2.5 (US-Version)

Neuer Subaru Forester (US-Version) Neuer Subaru Forester (US-Version)

Subaru Forester 2.5

— 12.04.2002

Ein Freund für alle Fälle

Der neue Forester kommt erst im September 2002 nach Deutschland. In den USA gibt es ihn ab Mai. Wir haben die US-Version Probe gefahren.

Fahrwerk und Ausstattung

In den Augen der US-Käufer saß der Forester schon immer zwischen den Stühlen. Irgendwo in der Gegend von bravem Kombi und kompaktem SUV angesiedelt, war er nicht unbedingt ein Fall für 4x4-Enthusiasten wie der sportliche Impreza WRX. Der Forester war eher ein braver Begleiter für den Alltag, der es wie seine japanischen Konkurrenten Toyota RAV4 und Honda CR-V gerade deshalb auf respektable Verkaufszahlen brachte. Jetzt hat Subaru den kompakten Allradler gründlich aufgefrischt, ihm ein neues Make-up verpasst. Technisch gibt es dagegen keine gravierenden Änderungen.

Zu ersten ausführlichen Probefahrten mit dem neuen Forester lud Subaru USA auf den Talladega Super Speedway - eine typisch amerikanische Hochgeschwindigkeits-Rennstrecke, oval und mit Steilkurven. Für uns Amerikaner ist es ja die absolute Ausnahme und jedesmal wieder ein aufregendes Erlebnis, mit 200 km/h über eine Piste zu brausen.

Doch nicht nur Vollgas war gefragt. Subaru hatte auch eine enge, kurvige Handlingstrecke und einen Offroad-Parcours aufgebaut. Auf allen drei Strecken wusste der neue Forester zu gefallen. Obwohl an der Technik des überarbeiteten Modells nichts grundsätzlich neu ist, und obwohl der bisherige Forester keinen Anlass zur Klage gab, haben die Ingenieure Lenkung und Fahrwerk überarbeitet und neu abgestimmt. Der Subaru fühlt sich nun sportlicher an als bisher, etwas härter, direkter und handlicher.

Innen erfreuen neue Details wie die hübschen Instrumente das Auge. Mehr Komfort und Luxus durch beleuchtete Schminkspiegel in den Sonnenblenden, beleuchtete Schalter für die Fensterheber, zusätzliche Ablagen oder eine 100-Watt-Audioanlage in den besseren Ausstattungsversionen machen das neue Modell gerade für die US-Kundschaft attraktiver.

Motor und Technische Daten

Der 2,5-Liter-Vierzylinderboxer des US-Modells (in Europa bleibt es bei den beiden 2,0-Liter-Motoren mit und ohne Turbo) bietet mit 165 PS und 225 Newtonmeter mehr Kraft und Drehmoment als man im Alltag braucht. Das Leistungsgewicht des 1,5 Tonnen leichten Forester ist besser als bei manchem Fullsize-Pickup mit dickem V8-Motor. Für amerikanische Verhältnisse geht der Forester überaus sparsam mit dem Sprit um. Mit zehn Litern auf 100 Kilometer kommt man im Stadt-/ Highway-Mix locker hin.

Alles in allem bleibt der Subaru ein solider Mitspieler in der Liga der kompakten SUV. Es gibt sicher aufregendere und praktischere Autos, aber der Forester gefällt durch seine gelungene Mischung aus geräumigem Kombi und sportlichem SUV mit guter Schlechtwegetauglichkeit.

Technik(USA) 4-Zyl.-Otto-Boxermotor • Hubraum 2457 cm3 • Leistung 121 kW (165 PS) bei 5600/min • max. Drehmoment 225 Nm bei 4000/min • 5-Gang-Schaltgetriebe (wahlweise 4-Stufen-Automatik) • Permanenter Allradantrieb 50:50, Zentraldifferenzial mit Viskobremse (mit Automatik: permanenter Allradantrieb mit Ölbadlamellenkupplung und variabler Kraftverteilung) • vorn Einzelradaufhängung an Querlenkern, Federbeine, Schraubenfedern, innen belüftete Scheibenbremsen • hinten Einzelradaufhängung an Querlenkern, Längslenkern, Schraubenfedern, Trommelbremsen • Länge x Breite x Höhe 4450 x 1730 x 1590 mm • Radstand 2525 mm • Leergewicht 1450 kg

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