Subaru G3X Justy 1.3

Subaru G3X Justy 1.3 Subaru G3X Justy 1.3

Subaru G3X Justy 1.3

— 05.02.2004

Der Sandkastenfreund

So klein und schon mit Vierradantrieb: Der neue Subaru Justy macht sich dort Freunde, wo andere Minis längst durchdrehen.

Die Stärken liegen im Innenraum

Schicken wir die schlechte Nachricht vorweg: Der Subaru Justy hat immer noch keinen Ehrgeiz, einzigartig zu sein. Um Geld zu sparen, teilen sich die beiden japanischen Hersteller Subaru und Suzuki auch den neuen Justy. Nach dem Modellwechsel heißt der Suzuki allerdings nicht mehr Swift, sondern Ignis.

Damit der Kundschaft die Entscheidung für einen der Zwillingsbrüder leichter fällt, fährt der Justy in beiden Motorvarianten stets permanent mit Allrad, während es den Ignis mit 4x4-Antrieb nur in Kombination mit dem 1,5-Liter-Benziner gibt. Ab 120 km/h ist der 1,3-Liter-Benziner (94 PS) ein herber Genuss. Auf der Autobahn bremst Gegenwind den hochgeschossenen Kleinwagen (1,61 m) ein, und der Motor funkt brummig ins Cockpit.

Seine Stärken spielt das Hochformat im Innenraum aus. Im Vergleich zu seinem Vorgänger steckt der G3X vieles locker weg, obwohl er sieben Zentimeter kürzer ist. Ohne böse Rempler packt der Neue ein Mountainbike in den 526-Liter-Kofferraum, sein Vorgänger (358 Liter) hatte schon bei manchem Kinderfahrrad Probleme.

Technische Daten und Bewertung

Bequemer fahren auch die Passagiere mit. Subarus Hochbau hebt den Fahrer auf Van-Niveau dank höhenverstellbarem Fahrersitz und ordentlich straff gepolsterten Plätzen – Rückenhalt, den die Insassen auf löchrigen Straßen zu schätzen wissen. Denn unaufgefordert liefert das Fahrwerk einen detaillierten Straßenbericht, der auch kleinere Bodenwellen meldet. Als hätte die Japaner bei der Abstimmung die Angst gepackt, der Kasten könnte kippen. Tut er aber nicht, auch wenn die Karosserie sich in Kurven spürbar zur Seite neigt.

Trotz seiner rauen Art macht der Justy insgesamt einen sympathischen Eindruck. Im Cockpit gibt er sich so uneitel funktional, dass das Handbuch gerne als Extra angeboten werden könnte. Und was kostet das alles? Immerhin 14.530 Euro ruft Subaru auf. Für einen Kleinwagen eine Menge Geld. Er hat zwar Allradantrieb und etliche Extras serienmäßig, die bei deutscher Konkurrenz Aufpreis kosten (Blaupunkt- CD-Radio, E-Fenster vorn, E-Spiegel, Nebelleuchten), aber mit diesem Preis fährt er auch in Regionen, wo er sich mit einem VW Polo oder sogar Opel Astra vergleichen lassen muss. Und da bietet der Justy weder ESP noch Airbags – nicht mal gegen Aufpreis.

Ihre Meinung zum Subaru G3X Justy 1.3

Ob ein Auto letztlich ankommt, wissen nur die Verbraucher selbst – also Sie. Deshalb ist uns Ihre Meinung wichtig. Vergeben Sie eigene Noten für den Subaru G3X Justy 1.3. Den Zwischenstand sehen Sie direkt nach Abgabe Ihrer Bewertung.

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