Subaru Impreza WRX STI für die Rennstrecke

Subaru Impreza WRX STI für die Rennstrecke Subaru Impreza WRX STI für die Rennstrecke

Subaru Impreza WRX STI für die Rennstrecke

— 11.05.2010

Härtetest für den Impreza am Nürburgring

Auf Rallyepfaden gehört der Subaru Impreza WRX STI längst zu den Siegertypen. Jetzt will er auch auf der Rundstrecke mitmischen. Erster Auftritt: beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Die FIA hat jetzt dem Subaru Impreza WRX STi die Homologation zum Produktions-Rennwagen erteilt. Das sportliche Topmodell
 der Subaru-Palette, das im Juli 2009 auf dem japanischen Markt eingeführt
 wurde, entspricht mit seinen Modifikationen an Karosserie, Motor und 
Fahrwerk nunmehr der seriennahen Gruppe-N-Spezifikation. So leistet der 2,5-Liter-Turbomotor in der neuen STI-Variante statt 195 kW (265 PS) nun beachtliche 225 kW (305 PS). Auch das Drehmoment wurde verbessert. Statt wie beim Serienmodell  mit 244 Nm schiebt der WRX STI nun mit 290 Nm über auf alle vier Räder vorwärts. Für deutlich verbesserte Fahrdynamik sorgt auch eine Abspeckkur. Der Gruppe N-Subaru ist im Vergleich zum Serienmodell immerhin rund 80 Kilogramm leichter. Um die Kraft auf die Straße zu bringen verpassten die Subaru-Techniker ihrem neuen Sportler zudem 18-Zoll-Räder.

Einsatz beim Eifelmarathon auf dem Nürburgring

Ohne "Kriesbemalung" kommt der Serien WRX STI relativ unscheinbar daher.

Motorsportfans in Deutschland bekommen den neuen Subaru auf der Rennstrecke erstmals beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (13. bis 16. Mai 2010) zu Gesicht. Tecnica International (STI), die Motorsport-Abteilung von Fuji Heavy Industries und Hersteller von Subaru-Fahrzeugen, setzt diesen neuen Impreza WRX STI mit der Startnummer 137 beim Langstreckenklassiker in der Eifel ein. Das Cockpit teilen sich dort  zwei Japaner, ein Holländer und ein Deutscher: Kazuo Shimizu und Toshihori Yoshida sowie Carlo van Dam und Marcel Engels starten bei der Jagd durch die Grüne Hölle. In der Klasse SP 3T muss der sportliche Subaru seine Langstreckentauglichkeit gegen gestandene Nordschleifen-Renner wie beispielsweise Seat Leon, Audi A3, Opel Astra OPC oder BMW Mini beweisen. Auch das ewige Rallye-Duell Subaru gegen Mitsubishi findet dann seine Fortsetzung, denn zu den Klassengegner gehört auch ein Mitsubishi Lancer Evo 10.

Heißes Rallye-Duell

Der Japaner Toshi Arai holte schon zwei Titel in der Produktionswagen-WM für Subaru.

Vor allem auf den internationalen Rallyepfaden liefern sich Mitsubishi und Subaru in der seriennahen Gruppe N seit Jahren ein heißes Duell. In der aktuellen Produktionswagen-Weltmeisterschaft führen nach  drei von neun Läufen Armindo Araujo (Mitsubishi) und Patrik Flodin (Subaru) überlegen die Tabelle an. In den Jahren 2005 und 2007 unterbrach der Japaner Toshi Arai die Mitsubishi-Siegesserie und holte den WM-Titel in einem Subaru. Der aktuell WM-Dritte wird in diesem Jahr bei der Rallye Deutschland rund um Trier (19. bis 22. August 2010) auf der aktuellen Rallye-Version des 
Impreza WRX STI zur Punktejagd in der Produktionswagen-WM starten.

Autor: Thomas Arndt

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