Vandoorne

Super Formula: Premierensieg

— 12.09.2016

Vandoorne gewinnt in Okayama

Stoffel Vandoorne hat seinen ersten Sieg in der japanischen Super Formula an Land gezogen. Jetzt kämpft er unter anderem gegen André Lotterer um den Titel.

Es läuft gut für Stoffel Vandoorne. Vor einer Woche in Monza bekam er den Zuschlag für den zweiten Formel-1-Sitz bei McLaren-Honda für 2017, jetzt gewann er in Japan sein erstes Rennen in der Super Formula Serie.

Vandoorne übernahm am Start die Führung, profitierte aber auch von einem Missgeschick des ehemaligen Formel-1-Fahrers Kazuki Nakajima, der seinen 650 PS starken Dallara-Honda nach der Einführungsrunde nicht an der korrekten Stelle aufstellte und daher von ganz hinten aus starten musste.

Stoffel Vandoorne steigt 2017 in die Formel 1 ein

Pech für Vandoorne: Weil in Okayama ausnahmsweise zwei Rennen an einem Wochenende ausgetragen wurden, gab es nur halbe Punkte. Fünf Zähler war der Sieg daher nur wert. Und trotzdem ist der Belgier mit 16 Punkten noch voll im Titelrennen. Es führt Yuji Kunimoto (23,5 Punkte), der hinter Vandoorne Rang zwei belegte und das zweite Rennen gewinnen konnte, vor Hiroaki Ishiura (19), André Lotterer (18), Yuji Sekiguchi (17) und Vandoorne (16). Vandoorne ist der beste Honda-Pilot, die anderen vier Piloten werden von Toyota-Power angetrieben.

Schon im Vorfeld lobte Audi-Werksfahrer André Lotterer, der 2011 den Titel holte, im Gespräch mit ABMS: „Er macht seine Sache auch echt gut. Man kommt nicht so einfach hierher und fährt alles in Grund und Boden. Die meisten Fahrer sind schon lange dabei. Die schlechten wurden ausgesiebt, die guten sind geblieben." Vandoorne ist der 70. Rennsieger in der seit 1973 ausgetragenen Meisterschaft, der erste aus Belgien – aber nicht der erste, der direkt aus der Super Formula in die Formel 1 einsteigt: Ralf Schumacher holte sich 1996 den Titel und gab 1997 sein GP-Debüt für Jordan, Ralph Firman als Champion von 2002 stieg 2003 ebenfalls mit Jordan in die Königsklasse auf und auch andere Fahrer wie Eddie Irvine, Mika Salo oder Pedro de La Rosa verdienten sich in Japan ihre Sporen.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Vandoorne/Twitter

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