Superbike-WM 2009 Monza

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Superbike-WM 2009 Monza

— 12.05.2009

45 Punkte für Fabrizio

Fabrizo holt Platz eins und zwei in den Crash-Rennen der Superbikes von Monza. Ben Spies gewinnt in Lauf zwei. Max Neukirchner landet mit einem Oberschenkelbruch in der Klinik.

Noch bevor er die Ziellinie überquerte, jubelte Michel Fabrizio schon auf seiner Ducati. Der Italiener hatte es geschafft: Er hatte seinen lang ersehnten ersten Sieg in der Superbike-Weltmeisterschaft geholt, und das auch noch auf heimischem Boden. Im ersten Rennen in Monza (10. Mai 2009) konnte der Italiener zum ersten Mal triumphieren, sein Teamkollege Noriyuki Haga komplettierte den Ducati-Doppelsieg. Fabrizio hatte nach einem mehr als dramatischen Rennen die Nase vorn: Beim ersten Start der Massencrash mit drei Verletzten, darunter Max Neukirchner. Dann der erbitterte Fight gegen seinen Kollegen um Platz zwei hinter dem Führenden Ben Spies. Und dann die dramatischen letzten Meter, in denen Spies noch das Benzin ausging und Fabrizio plötzlich seinem ersten Sieg entgegenfuhr.

Max Neukirchener wurde nach seinem Crash in die Klinik eingeliefert: Verdacht auf Oberschenkelhals-Bruch.

Im zweiten Rennen konnte Fabrizio als Zweiter wieder aufs Podium fahren. Spies tat ihm diesmal nicht den Gefallen, kurz vor dem Ziel auszurollen und siegte. Doch Fabrizio konnte Platz zwei gegen Ten-Kate-Pilot Riuychi Kiyonari verteidigen. Weniger Glück hatte Haga: Er setzte sich am Start zwar an die Spitze, doch dann versetzte ihm ein Vogel einen heftigen Schlag auf den rechten Arm. Haga verlor sofort das Gefühl im rechten Arm und wurde nach hinten durchgereicht. Der Japaner fuhr noch eine Runde weiter. Doch der Schlag auf den Arm war so heftig, dass er in der Parabolica nicht mehr bremsen konnte und heftig abflog. Haga wurde sofort in der Clinica Mobile untersucht. Er hatte sich eine Prellung am rechten Bizeps, aber keine Brüche zugezogen.

Das Fazit des "Fast Doppelsiegers"

"Ich bin über die heutigen Ergebnisse so glücklich", freute sich Fabrizio. "Das ganze Wochenende lief schon gut, deshalb wusste ich, dass ich um den Sieg kämpfen kann und endlich habe ich es geschafft! In der Mitte des ersten Rennens hatte ich Probleme beim Schalten, vor allem, als Ben mich überholt hat. Aber ich habe nicht aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft. Es ist schade für Ben, dass das Rennen so für ihn geendet hat. Damit hat war mein Sieg eigentlich auch kein richtiger, aber ich bin natürlich sehr zufrieden."

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