Die spektakulärsten Auktionen

Supercars, Exoten, Traumautos: Krasse Auktionen

— 10.11.2017

Ferrari F12 tdf mit Vettel-Signatur

Am 16. November kommt ein einzigartig lackierter Ferrari F12tdf mit einer überaus extravaganten Ausstattung unter den Hammer: Eine Unterschrift von Sebastian Vettel ist inklusive!

Die Scuderia-Schilder in Carbon sind außerordentlich selten und ein echter Hingucker.

Mecum Auctions versteigert am 16. November einen von nur 799 gebauten Ferrari F12 tdf. Das Fahrzeug ist das weltweit einzige in Ferrari Rosso F1, dem Farbton der Formel-1-Rennwagen von 2007. Dazu kommt, dass insgesamt rund 80.000 Euro an Sonderausstattung in dem Auto stecken! Ein Beispiel: Das Scuderia-Logo kommt bei den meisten Ferrari, sofern bestellt, in den Traditionsfarben Schwarz, Gelb, Weiß, Rot und Grün. Bei diesem tdf ist es allerdings in schwarzem Carbon gehalten, das Ross ist Silber. Auch der Tankdeckel ist farblich passend in Schwarz abgesetzt, ein Detail, das bei vielen anderen tdf nicht mit auf der Extras-Liste stand. Das Highlight schlechthin ist aber mit Sicherheit die Signatur vom viermaligen Formel-1-Weltmeister und Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel. Ob es noch andere tdf mit seiner Unterschrift gibt, ist nicht bekannt.

Gebrauchte kosten rund eine Million Euro

Italienische Ingenieurkunst zum Niederknien: Der frei saugende V12 leistet 780 PS.

Bereits bei der Präsentation waren alle Exemplare zu einem Grundpreis von 379.000 Euro vergriffen. Spielraum für Sonderwünsche bietet Ferrari allerhand und der Besitzer dieses tdf hat alle Register gezogen und dabei außerordentlich guten Geschmack bewiesen. Der frei saugende V12, der den tdf mit 780 PS versorgt, schießt in unter drei Sekunden auf Tempo 100 und beendet den Sprint bei rund 334 km/h. Einen Schätzpreis hat der rote Hengst bisher nicht, doch das finale Gebot könnte deutlich über den regulären Preisen des tdf liegen, die aktuell bei etwa 900.000 bis 1,2 Millionen Euro pendeln.

Z8 von Steve Jobs unterm Hammer

Nach über 20 Jahren noch immer ein Hingucker: das Interieur des BMW Z8.

Auch bei Autos zeigte sich Apple-Gründer Steve Jobs stilbewusst: Er fuhr einen BMW Z8. Der elegante Roadster, den Jobs von Oktober 2000 bis 2003 fuhr, kommt am 6. Dezember 2017 bei RM Sotheby's in New York unter den Hammer. Kostet ein Z8 knapp 18 Jahre nach der Vorstellung rund 250.000 Euro, schätzt Sotheby's den Z8 mit Apple-Historie auf bis zu 400.000 Dollar (344.000 Euro). Keine übertriebene Summe, denn der Wagen hat lediglich 15.200 Meilen (25.000 Kilometer) auf dem Tacho. Technisch sowie optisch ist der Wagen makellos. Unter der schlanken Karosse aus Blech und Aluminium verbirgt sich ein 5,0-Liter-V8 mit 400 PS. Allerhand Rechnungen und Einträge, darunter auch aus Jobs Zeiten, belegen, dass der Wagen kein Opfer von Wartungsstau ist. Der Käufer, der Jobs den schlanken BMW abnahm, verkaufte den Wagen vor einigen Jahren, bereute es, und kaufte ihn zurück. Nun bekommt ein reicher Sammler die Chance auf ein Stückchen Apple-Geschichte. Kurioserweise hatte der Z8 ein Autotelefon von Motorola, das Jobs stets hasste. Vielleicht kam ihm in diesem Wagen die Idee zum iPhone?

Pfeilblauer 918 für 1,5 Millionen versteigert

608 PS prügelt der 918 Spyder aus seinem 4,6-Liter-V8, 286 PS kommen aus den E-Motoren.

Ein blauer Porsche 918 Spyder wurde auf der RM Sotheby's-Auktion in Villa Erba zu einem Preis von 600.000 Euro über dem Neupreis versteigert: Ein Bieter zahlte 1,456 Millionen Euro für den 2015er Porsche 918 Spyder. Der Hybrid ist nicht nur mit einem kraftspendenden Weissach-Paket versehen, sondern auch einer von nur dreien in der historischen Musterfarbe "Pfeilblau" ("Arrow Blue") lackierte Porsche 918. Drinnen wartet ein nicht minder anziehendes Alcanatara-Interieur in Schwarz mit leuchtend grünen Nähten. Sein erster und einziger Besitzer hat das Schmuckstück laut Sotheby's rund 11.000 Kilometer bewegt und bestens gepflegt. Erst im Frühjahr 2017 gab es eine turnusmäßige Werksinspektion samt neuer Reifen und neuen Spezial-Bremsbelägen. Das Weissach-Paket mit Magnesium-Rädern und viel Carbon-verstärktem Kunststoff erleichtert den Normalo-918 um rund 45 Kilo – und macht ihn vor allem noch rasanter: In 2,6 Sekunden (0,2 Sekunden schneller) stürmt der werksgetunte Porsche auf Tempo 100, den Sprint auf 200 km/h erledigt der 918-Spyder in 7,2 Sekunden (-0,5 Sekunden), Tempo 300 erreicht der entschlossene Fahrer nach nur 19,9 Sekunden (-2,1 Sekunden). Hier die spektakulärsten Supercar-Auktionen der jüngsten Zeit.

Die spektakulärsten Auktionen

Autoren: , Christoph Richter,

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