Supercars in Genf beschlagnahmt

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Supercars in Genf beschlagnahmt

— 15.11.2016

Diktatoren-Sohn ist Supercars los

Ein Auto teurer als das andere: In Genf beschlagnahmten die Behörden die super-exklusive Autosammlung eines Dritte-Welt-Potentaten. Koenigsegg:One und Lambo Veneno stehen jetzt hinter einem Gitterzaun.

Nguema Mangue besitzt unter anderem diesen seltenen Maserati MC12.

Die Schweizer Behörden haben die äußerst exklusive Supercar-Sammlung eines Dritte-Welt-Potentaten beschlagnahmt, weil die Behörden ihn der Geldwäsche beschuldigen. Ferrari 599 GTO, Ferrari Enzo, und Bugatti Veyron, Lamborghini Veneno und ein Koenigsegg One:1 konfiszierte die Schweizer Polizei Anfang November am Genfer Flughafen. Damit ist Teodoro Obiang Nguema Mangue, Vizepräsident des afrikanischen Staates Äquatorialguinea und bisheriger Besitzer der Supercar-Juwelen, erstmal seine Lieblingsautos los. Die Wagen haben einen kaum seriös einzuschätzenden Wert, allein der Koenigsegg One:1, einer von nur sieben gebauten, ist rund 2,8 Millionen Euro wert. Die Behörden setzten die Obiang-Flotte kurz vor dessen geplanter Ausreise aus der Schweiz fest. Unklar ist bislang, ob der bisherige Supercar-Besitzer das Land verlassen durfte. Fest steht, dass er in den USA und in Frankreich als unerwünschte Person gilt.

Supersportler mit veruntreutem Geld bezahlt

Teodoro Obiang Nguema Mangue lebt auf großem Fuß und zeigt das stolz im Internet.

Die Behörden werfen dem Afrikaner vor, seinen ausschweifenden Lebensstil durch Veruntreuung von staatlichen Geldern und Korruption zu finanzieren. Äquatorialguinea gilt als der drittwichtigste Erdölförderer Afrikas südlich der Sahara. Das macht die kleine Elite an der Spitze des Staates reich. Das Privatvermögen von Präsident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo, Nguema Mangues Vater, wird auf 600 Millionen Dollar geschätzt. Neben exklusiven Autos und teurer Kunst besitzt der Sohn mehrere Villen in Südafrika und Kalifornien und lebt hauptächlich im Ausland.

Koenigsegg One:1: Fahrbericht

Koenigsegg One:1 Koenigsegg One:1 Koenigsegg One:1

Ferrari verstaubt in Dubai

Der Besitzer ließ den Ferrari Enzo in Dubai zurück. Jetzt verstaubt er bei der Polizei.

Den Wagen des afrikanischen Politikers könnte es jetzt so ergehen wie einem Ferrari in Dubai: Dort verstaubt seit Jahren ein Enzo bei der Polizei, weil er in ein Verbrechen verwickelt sein könnte, berichtet das Portal "Carbuzz". 2011 sei der Wagen angeblich von einem Briten gekauft worden, der den Ferrari und das Land kurz danach verlassen habe. 20 Monate später erwarb die Polizei laut "Carbuzz" das herrenlose Fahrzeug.

Edo Enzo XX Evolution

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Alle News und Infos zum Ferrari Enzo

Die Polizei darf Enzo nicht verkaufen

399 Exemplare wurden von dem Supersportwagen gebaut. Käufer brauchten eine Einladung von Ferrari.

Seitdem verstaubt der Enzo auf dem Gelände einer Verwahrstelle, denn zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass der Ferrari Beweisstück in einer polizeilichen Untersuchung ist. Die Polizei in Dubai kann den Ferrari Enzo erst verkaufen, wenn der Fall abgeschlossen ist. Um ihn vor dem Wüstensand zu schützen, hat die Polizei den Enzo inzwischen in eine Halle gebracht, so "Carbuzz". Insgesamt wurden nur 399 Ferrari Enzo gebaut. Käufer mussten von Ferrari eingeladen werden um sich den Supersportler für 662.000 Euro (Listenpreis!) zu sichern. Potenzielle Käufer hätte die Polizisten aus Dubai genug berichtet "Carbuzz": Ein Amerikaner habe 1,6 Millionen Dollar (etwa 1,4 Millionen Euro) für den Enzo geboten.

Supersportler im Polizei-Einsatz: Update

Autoren: Katharina Berndt,

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