Superzug Hyperloop

Superzug Hyperloop: Design-Wettbewerb

— 22.06.2015

Revolution in der Röhre

Für Tesla-Gründer Elon Musk ist Hyperloop der Zug der Zukunft. Auf Luftkissen soll das Transportmittel mit 1200 km/h schweben. Jetzt gibt es einen Design-Wettbewerb für den Super-Zug!

Eine Hyperloop-Kapsel soll 28 Leute fassen, alle 30 Sekunden soll eine neue Kapsel an einem der Bahnhöfe auf die Reise gehen.

(mit dpa) Es klingt wie Science-Fiction und soll doch schon 2016 Realität werden: Der US-Unternehmer und Tesla-Gründer Elon Musk hatte bereits 2013 mit Hyperloop eine Alternative für die geplante Schnellzug-Trasse von San Francisco nach Los Angeles vorgestellt. Jetzt hat er mit seiner Firma "SpaceX" einen Design-Wettbewerb ausgeschrieben, in dessen Rahmen insbesondere Ingenieurs-Studenten konkrete Vorschläge bis zum 15. September 2015 einreichen sollen, wie die rasende Hightech-Kapsel für den Hyperloop aussehen könnte.

Bis zu 1220 km/h sollen die Kapseln in der Röhre erreichen.

Die Idee: Auf Luftkissen schwebende Kapseln sollen die knapp 600 Kilometer lange Strecke zwischen den beiden Metropolen San Francisco und Los Angeles mit Überschallgeschwindigkeit (1220 Km/h) in 35 Minuten zurücklegen – und das zu einem Bruchteil der Kosten eines geplanten Hochgeschwindigkeits-Zuges ("California High-Speed Rail"), der fast drei Stunden benötigen würde. Hyperloop soll auch schneller als ein Flugzeug sein, das für die Strecke eineinhalb Stunden braucht. Details zu der Ausschreibung sind allerdings erst für August 2015 angekündigt. Im Januar 2016 sollen ausgewählte Gruppen ihre Entwürfe dann in Texas vorstellen. Musk macht Tempo in jeder Hinsicht, bereits im kommenden Jahr soll auch der Testbetrieb für den Hyperloop bei Hawthorne (Kalifornien) starten. Der Unternehmer Musk rechnet mit Kosten von mindestens sechs Milliarden Dollar für das Projekt.

Montezemolos Superzug: Ferrari auf Schienen

Ferrari auf Schienen Ferrari auf Schienen Ferrari auf Schienen
Der Großteil davon entfiele auf den Bau der Strecke: zwei nebeneinander verlaufende Röhren auf Stelzen. Durch diese Röhren sollen sich die Kapseln mit einem eigenen Antrieb bewegen. Eine Hyperloop-Kapsel soll 28 Leute fassen, alle 30 Sekunden soll eine neue Kapsel an einem der Bahnhöfe auf die Reise gehen. Um den bei diesem Tempo massiven Luftwiderstand zu verringern, soll der Druck in der Röhre abgesenkt werden und ein großer Propeller vorne an der Kapsel Luft "wegschaufeln". Wie gesagt, es klingt wie Science-Fiction.

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