Suzuki Ignis

Suzuki Ignis Suzuki Ignis

Suzuki Ignis

— 13.08.2003

Ein Mini im frechen Format

Suzuki will hoch hinaus: Der neue Ignis sieht aus wie ein Offroader und ist auch sonst etwas anders als andere Kleine.

Wie ein robuster, kleiner Geländegänger

Nach nur drei Jahren Bauzeit ist es so weit: Suzuki bringt einen neuen Ignis. Der Neue wird nicht mehr in Japan, sondern in Ungarn gebaut, erstmalig gibt es auch einen Diesel.

Wie sein Vorgänger sieht auch der neue Ignis wieder aus wie ein robuster, kleiner Geländegänger und hebt sich damit wohltuend aus der Masse der Kleinwagen heraus. Das Design nimmt dabei unbekümmert Anleihen: Die Scheinwerfer erinnern irgendwie an Opel, das Heck gibt es so ähnlich bei Honda, und die C-Säule ließ sich wohl von der M-Klasse von Mercedes-Benz inspirieren. Egal, das Ganze ist harmonisch komponiert, der Ignis steht ansehnlich und selbstbewusst auf der Straße.

Mit 3,78 Metern ist er 16 Zentimeter länger als bisher, Breite (1,61 m) und Höhe (1,56 m) blieben aber nahezu unverändert. Ganz anders das Fassungsvermögen des Kofferraums: Der schluckt jetzt sagenhafte 526 Liter (Vorgänger 181 l) und wächst mit umgelegter Rückbank (asymmetrisch geteilt, Serie) sogar auf 1002 Liter.

Gegen Aufpreis gibt es Allradantrieb

Auch die Gelände-Optik ist kein leeres Versprechen: Mit einer Bodenfreiheit von 17 Zentimetern baut der Ignis ungefähr fünf Zentimeter höher als sonst bei Kleinwagen üblich. Und so wird es wie bisher auch in Zukunft – gegen Aufpreis – einen Allradantrieb geben. Dann übernimmt eine Viscokupplung die Kraftverteilung.

Zum Motorenprogramm gehören zwei Vierzylinder-Benziner und ein Diesel, alle erfüllen die Euro-4-Norm. Der Basis-1,3-Liter arbeitet jetzt mit variabler Ventilsteuerung (VVT) und leistet 94 PS statt vorher 83 PS. Mit ihm erreicht der Ignis eine Spitze von 160 km/h und erledigt den Spurt von null auf 100 km/h in 11,1 Sekunden.

Neu im Programm ist der 1,5-Liter-Benziner mit 99 PS. Er rennt maximal Tempo 170 und sprintet in 10,4 Sekunden von null auf 100. Für diesen 1,5-Liter gibt es auch eine Vierstufenautomatik mit elektronischer Steuerung.

Technische Daten und Preis

Der 1,3-Liter-Common-Rail-Diesel kommt von der Konzernschwester Fiat und arbeitet mit der hochmodernen Multijet-Technik. Ergebnis: 70 PS, 170 Nm bei 1750 Touren, 155 km/h Spitze, Verbrauch fünf Liter.

Der neue Ignis feiert auf der IAA 2003 Weltpremiere und steht dann ab dem 27. September beim Händler. Für detaillierte Preisangaben ist es natürlich noch zu früh, wir rechnen aber mit Preisen auf ähnlichem Niveau wie bisher. Das heißt also: Bei unter 12.000 Euro dürfte es losgehen.

Technische Daten Suzuku Ignis 1.3 • Reihen-Vierzylinder • vier Ventile je Zylinder • Hubraum1328 cm3 • Leistung 69 kW (94 PS) bei 6000/min • maximales Drehmoment 118 Nm bei 4100/min • Frontantrieb • Fünfgangschaltgetriebe • Einzelradaufhängung vorn mit McPherson-Federbeinen • hinten Mehrlenkerachse mit Schraubenfedern • Kofferrauminhalt 526 l • Länge/Breite/Höhe 3775/1605/1555 mm • Reifen 165/70 R14 • Höchstgeschwindigkeit 160 km/h • Verbrauch 6,5 l/100 km • Preis ca.11.700 Euro

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.