Suzuki Jimny Club

Suzuki Jimny Club Suzuki Jimny Club

Suzuki Jimny Club

— 01.12.2003

4x4 vom Kleinsten

Sein Ahn Suzuki LJ brachte den Geländewagen das Schrumpfen bei, der Vorgänger Samurai war Verkaufsrenner. Ist der Zwerg noch zeitgemäß?

Karosserie und Antrieb

Allein schon die Winzigkeit und die niedlichen Kindchen-Proportionen des Jimny sprechen die Damenwelt an. Das hat er von seinen Vorgängern LJ und SJ geerbt. Doch bei näherer Betrachtung ist der kleine Suzuki mehr als nur ein Spielzeug.

Karosserie und Qualität Auf knapp über 3,60 Meter Kürze verteilt die Karosserie in knuffiger Kastenform vier kleine Sitze und einen winzigen Kofferraum hinter einer großen Hecktür, der sich durch die geteilt klappbaren Rücksitzlehnen stufenweise erweitern lässt. Alles ist recht sorgfältig verarbeitet, wertvolle Anmutung darf man in dieser Preisklasse nicht erwarten.

Fahrfreude und Antrieb Der starr zuschaltbare Einfach-Allrad ist nur etwas fürs Gelände, auf Asphalt fährt man mit Heckantrieb. Zackig folgt der Zwerg der mäßig gefühlvollen Kugelumlauflenkung. Das knackige Getriebe und der fröhlich röhrende Motor animieren zu flotter Fahrweise.

Fahrleistungen und Kosten

Fahrleistungen Der kleine Motor will fleißig gedreht werden, um seine 82 PS zu mobilisieren. Richtig schnell wird der Jimny aber auch dann nicht: Auf der Autobahn erreicht er mit einigem Anlauf echte 155 km/h.

Fahrwerk und Sicherheit Wer zügig fahren will, sollte es beherrschen: In schnellen Kurven zuckt schon mal das Heck nach außen oder werden die kurveninneren Räder leicht. Und die Bremsen sind eher mau. ABS gibt's ab der Club-Ausstattung – und zwei Airbags.

Geländetauglichkeit Ganz ohne Elektronik wieselt der Jimny auf seinen gut verschränkenden Starrachsen über Waldwege, Buckelpisten und durch Schlamm. Komfort sollte man im Jimny nicht erwarten. Harte Federung, recht lauter Motor, enger Innenraum, und eine für heutige Verhältnisse recht magere Ausstattung.

Preis und Kosten Mini-Auto, Mini- Durst, Mini-Kosten. Wer auf das ABS verzichtet, spart mit dem "Classic" 620 Euro; wer Klima und Heiz-Spiegel will, gibt für den "Comfort" 780 Euro mehr aus. Das Cabrio gibt’s nur als "Classic".

Fazit und Technische Daten

Auch wenn nun die Traditionalisten aufstöhnend den Kopf schütteln: Zum heutigen, sicherheits- und komfortbewussten Zeitgeist passt der Jimny nicht mehr. Wer aber Zeitgeist Zeitgeist sein lässt, erwirbt für wenig Geld einen als Stadt- und Strandflitzer idealen Freizeit-Kleinwagen, der gerade wegen seines Minimalismus Spaß macht.

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