Suzuki Kizashi: Preise — 19.07.2010

Mittelklasse von Suzuki

Suzuki bringt die Mittelklasse Kizashi im Oktober 2010 nach Deutschland. Jetzt stehen die Preise fest. Kleines Manko: Auf einen Diesel müssen wir vorerst weiter warten.

Seit 2007 hat uns Suzuki mit immer neuen Studien der Mittelklasse Kizashi auf einen Serienstart vorbereitet. In den USA rollt sie bereits auf den Straßen, in der Schweiz wird der Kizashi schon vermarktet und auch auf dem Pariser Autosalon wird er wieder stehen. Im Oktober 2010 dann kommt die Nippon-Mittelklasse endlich nach Deutschland, und jetzt hat Suzuki verraten, was der Spaß kostet. Mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Frontantrieb rollt das neue Topmodell für 26.900 Euro vor. Wer auf Allradantrieb und CVT-Getriebe nicht verzichten will, muss 29.900 Euro anlegen. Dafür gibt es vorerst nur einen Motor: Der 2,4-Liter-Vierzylinder-Benziner leistet 178 PS bei 6500 Touren und hat ein maximales Drehmoment von 230 Newtonmetern bei 4000/min. Fahrleistungen verrät uns Suzuki immer noch nicht, deshalb schauen wir über die Alpen in die Schweiz: 205 Spitze und 8,8 Sekunden für den Spurt auf 100 km/h stehen da in der Liste.

Alle News und Modelle: Die Stars von Paris 2010

Klar ist auch, dass es das Suzuki-Flaggschiff nur in Vollausstattung geben wird: Einziger Posten in der Optionsliste ist neben dem Allradpaket mit CVT-Getriebe eine Metallic-Lackierung. Lederausstattung, eine Zweizonenklimaautomatik, Parksensoren rundum, Glasschiebedach, elektrische Fensterheber, zehnfach elektrisch verstellbarer Fahrersitz und dreistufige Sitzheizung sind ebenso Serie wie Xenonscheinwerfer, Licht- und Regensensor oder 18-Zoll-Leichtmetallräder. Der Name Kizashi bedeutet übrigens "Vorbote großer Dinge". Wir sind weiter gespannt.

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Kommentare zum Artikel (16)

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Nunja
10.12.2010, 10:27Uhr

Jetzt mal ehrlich: Dass dieser Wagen in Deutschland absolut kein Verkaufsschlager wird, ist jetzt schon absehbar. Warum? Ganz einfach: Wenn ich schon 27.000€ bezahle, dann sollte auch etwas Image dabei sein. Einen Diesel gibt es auch nicht.
Also schaut man sich junge Gebrauchte von deutschen Herstellern an und wird schnell glücklich.

antiquarius
22.07.2010, 21:01Uhr

muss ja SUPERKLASSETOLL sein diese ding ...ist ja auch fast ein VW....aaRRRRG

Velocity
20.07.2010, 19:49Uhr

@Henry87-3

Überm großen Teich sieht es übrigens so aus, dass Suzuki unter den Top10 der importierten Automarken liegt.
Zähl mal nach, wie viele Marken weltweit ihre Produkte in den USA verkaufen und vor allem, welche Kaliber da bei sind . . . nicht schlecht für einen Kleinwagenhersteller, nicht wahr.

Mit Spannung erwarte ich daher die Vorstellung des ersten Suzuki-VW, der dann ob seiner genialen Platznutzung, seiner sparsamen Motoren, seines ausgeklügelten Allrad-Konzepts und seinen beeindruckenden Preis über den Klee gelobt wird.

Ach ja, Willkommen in der reellen Welt.

Velocity
20.07.2010, 19:48Uhr

@Henry87-2

Die Tatsache, dass man global gesehen alles daran setzt, mit der Kleinwagen- und Allrad-Kompetenz von Suzuki ja nichts zu tun zu haben, zeigen solche fragwürdigen Produkte wie Opel Agila (Splash), Fiat Sedici (SX4) und Nissan Pixo (Alto) nur allzu deutlich.

Was man so hört, ist man bei Subaru über den Wechsel des zugekauften Sirion als Swift-Ersatz alias Justy nicht so recht glücklich. Allerdings setzte sich Toyota, denen Daihatsu nun gehört, mit seiner Subaru-Beteiligung durch, auch wenn es dafür keinen Justy G3X alias Ignis (ein Subaruauftrag an Suzuki) mehr gibt.

Velocity
20.07.2010, 19:08Uhr

@Henry87-1

Ja genau, Suzuki hat bei PKWs einen so schlechten Namen, dass sich nur die unbedeutendsten Hersteller (Opel, Fiat, Nissan, Subaru, VW) geneigt sahen und sehen, mit dem knowhow dieses ärmlichen Herstellers zu kooperieren . . .

Dass aber genau solche Produkte dann oft die bestplatzierten in der Pannen- bzw. Zuverlässigkeits-Statistik der gesamten Palette des großen, namhaften und eh alles könnenden Co-Partners darstellen, sieht man am Beispiel Agila sehr gut und unterstreicht, dass man Suzuki im Automobilbau wirklich nicht ernst nehmen kann.

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