Suzuki Regina: Sitzprobe (Tokio 2011)
— 01.12.2011Leichtes Mädchen mit großen Plänen
Suzuki zeigt in Tokio "kleine Autos mit großer Zukunft". Eines davon ist der (oder die?) froschgrüne Regina. Ein im Windkanal rundgelutschtes Stück Kleinwagen, das nur knapp über 730 Kilo auf die Waage bringt. Erste Sitzprobe.
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Der Rest des Regina-Quickies verläuft zum Glück bedeutend entspannter. Was vor allem daran liegt, dass Regina zwar extrem futuristisch geschminkt, im Grund ihres Herzens aber ein ganz bodenständiges Mädchen ist. Ohne die schrillgrüne Einrichtung und das transparentgrüne Armaturenbrett mit Display und jeder Menge Blinke-Zeugs braucht es nämlich überaus wenig Fantasie, um sich Reginas Auftritt beim Suzuki-Händler vorzustellen. Das Design ist etwas gewöhnungsbedürftig, dafür aber windschnittig. Reginas cW-Wert ist laut Suzuki etwa zehn Prozent niedriger, als bei aktuellen Modellen im Kleinwagen-Segment. Ganz wichtig: Im Innenraum knabbert das glatt gelutschte Design kaum am Platzangebot. Vorne kommen zwei Erwachsene gut unter, hinten geht's Kleinwagen-typisch etwas enger zu. Der Kofferraum ist nicht riesig, dafür aber tief. Nichts für Freunde niedriger Ladekanten, aber noch ist Regina ja nur so eine Idee.Überblick: News und Tests zu Suzuki
Wie pragmatisch die Suzuki-Ingenieure das Thema Leichtbau angehen, zeigt die Tatsache, dass sie Regina einen kleinen Benzinmotor hinter die winddicht verschlossene Nase gepackt haben. Keinen experimentellen Elektro-Antrieb, keine superleichten, aber teuren Hightech-Materialien. Schlicht ein kleiner 800-Kubik-Turbo-Benziner mit Direkteinspritzung, der seine Kraft an ein stufenloses Automatikgetriebe (CVT) weiterreicht. Damit fährt man sicher nicht sehr sportlich, wohl aber verbrauchsoptimiert. Hinzu kommt ein Start/Stopp-System, das beim Bremsen Energie in einer kleinen Batterie speichert, deren Kraft später beim Beschleunigen hilft. Macht unterm Strich 3,1 Liter auf 100 Kilometer und nur rund 70 Gramm CO2 pro Kilometer, die aus dem dreieckigen Auspuff gehustet werden. Nichts für Freunde angewandter Raketenwissenschaft, sondern schlicht ein praktikabler Ansatz, wie man einen effizienten Kleinwagen auf die Räder stellen kann, der sich weltweit verkaufen lässt. Das könnte Sie auch interessieren
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Kommentare zum Artikel (22)
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Also wenn es einen Preis gäbe für das häßlichste Auto , dann hätte Suzuki gute Aussichten mit "der, die , das " Regina zu gewinnen . wenn mir mein Designer so einen Entwurf vorgelegt hätte , hätte ich ihn sofort entlassen und wegen Geschäftsschädigung verklagt .
Hör' ich "Regina" denk' ich an Horex.... ;-))
...und was wird am Ende gebaut?
jaaa nee, is klar,
und was wird daraus?
Suzuki lieferte schon immer tolle Studien und war dann zu ängstlich, so etwas dann auch zu bauen.
Aus dem tollen Astar wurde der schwache Alto und aus dem genialen Cappuccino (hatte ich mal)
der MX5 - von Mazda
Was wurde aus GSX, Landbreeze, LC und Co???? Nüscht!
Mut zur Lücke, Suzuki
Und was hat die Karre nun besonderes zu bieten ?! 3,0 Liter / 100km konnte schon der VW Lupo 3L erreichen... ;)