Suzuki Swift (2010): Fahrbericht — 21.06.2010
Neuer Drift im Swift
Suzuki schickt den Swift in eine neue Runde. Obwohl man's ihm nicht ansieht, ist er ein komplett neues Auto. Das macht sich vor allem beim Antrieb bemerkbar: Der Swift wird sparsamer.
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Trotzdem: Auch wenn wir es nicht sofort sehen, dieser Swift ist von Stoßstange zu Stoßstange komplett neu. Und das spürt man. Zum Beispiel innen. Cockpit und Bedienung modernisiert, die Sitze größer als bisher, das Platzangebot großzügiger. Fünf Zentimeter mehr Radstand (jetzt 2,43 Meter) bedeuten, dass Erwachsene nun auch hinten ihre Gräten in würdiger Haltung verstauen können. In der Länge wächst der Bonsai-Japaner um neun Zentimeter auf 3,85 Meter. Beim Kofferraum leistet sich der Swift nur ein kleines Fach (211 bis 902 Liter) mit unverschämt hoher und massiver Ladekante. Der erste Fahreindruck: Der Swift swingt, Lenkung, Schaltung, Komfortabstimmung – in all den Punkten hat der Japan-Mini zugelegt, ohne an Dynamik zu verlieren.
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Völlig okay, aber kein Reißer, ist der neue, nur noch 1,2 Liter große Vierzylinder-Benziner mit jetzt 94 PS. Er soll nur noch fünf Liter verbrauchen und dreht recht beherzt hoch, ihm fehlt aber es spürbar an Durchzugskraft. Besser gefällt der harmonische 75 PS-Diesel, den Suzuki mit einem Verbrauch von 4,2 Litern in der Liste führt. Rechnen wir ab. Die Preise stehen zwar noch nicht fest, doch Suzuki lässt durchblicken, dass sie nur moderat erhöht werden. Also: Einstieg bei knapp 13.000 Euro. Unser Testwagen in Comfort-Ausstattung dürfte rund 15.000 Euro kosten, ein vergleichbarer VW Polo als Highline kostet etwa 1600 Euro mehr. Zusätzlich spendiert Suzuki leckere Extras (Klimaautomatik, Multifunktionslenkrad mit Tempomat, CD-Radio, USB-Anschluss), die bei VW noch mal richtig ins Geld gehen.
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Kommentare zum Artikel (23)
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weiss jemand hier ob es einen neuen swift sport geben soll?
Also die Scheinwerfer sind definitiv zu groß geraten und gefallen mir nicht, der "alte" Swift war da insgesamt optisch ein rundes Paket.
Der Unterschied zwischen Golf VI und Suzuki Swift?
Der Suzuki ist komplett neu und bleibt sich treu.
Der Golf ist alt und versucht optisch neu auszusehen.
Wer auf dieses Facelift hereinfällt, selbst schuld!
Nun ja, schaut jetzt aus wie ein Fabia + hinten Peugeot (oder Hyundai i20) + vorne den alten Swift von der Steckbank. Die schöne kurze Rundnase wurde fast unerträglich verlängert - vom Mini-Appeal kann man da wirklich nicht mehr sprechen.
Die "DB-Ziele" sollten bei allen Größen gleich sein?! Lupo? Hatte der nicht zu kleine Stückzahlen? Dann passt es mit dem DB.
So wie ich gehört habe will VW an Suzukis Low-Budget-Produktion und -Infrastruktur rankommen, klingt logisch für mich. Vielleicht hat VW auch Interesse an Suzukis Einfachst-Technik aus dem Indien-/China...Markt?
Sorry, wollte eine vernünftige Diskussion/Absicht nicht sabotieren...