SV Motor Company 9C

SV Motor Company 9C

— 06.08.2009

Rasender Italo-Ami

Was ist das? Eine Ferravette? Nein, es ist der 9C aus dem Hause SV Motor Company. Die hat sich die Corvette C6 geschnappt und ein italienisch angehauchtes Kohlefaserkleid geschneidert.

Was kommt heraus, wenn eine amerikanische Sportwagenschmiede die Technik der aktuellen Corvette C6 mit italienischem Design kreuzt? Ganz einfach, der SV Motor Company 9C, wobei das C für Competizione steht. Und eine Herausforderung, für Ferrari, Porsche oder Aston Martin will der 9C durchaus sein. "Stärker als ein Porsche 911 GT3, leichter als ein Ferrari 599 GTB, stoppt schneller als ein Lamborghini Murciélago", preisen die Amis ihr Werk. Für die eigene Optik wurde der Vette eine neue Haut aus Kohlefaser verpasst, die nicht nur ein neues Design, sondern auch eine Gewichtsersparnis von 70 Kilo bringt. 1,4 Tonnen bringt das Geschoss auf die Waage. Wobei sich die Zeichner von SV Motor Company kräftig bei italienischen Vorbildern bedient haben. Die Seitenansicht erinnert stark an den Alfa Romeo 8C, auch dessen Rückleuchten scheinen den 9C-Designern genau wie der Name gefallen zu haben.

Bei Nummer 1000 ist Schluss

Der 9C kopiert schamlos den Alfa 8C, selbst der Name war den Designern nicht heilig.

Spätestens bei der Front enden die Gemeinsamkeiten mit dem italienischen Pendant. Der Ami hält einen eckigen Grill in den Wind, garniert mit einem mächtigen Spoiler und dem Powerdome auf der langen Haube. Darunter wütet der 6,2-Liter-V8 aus der Corvette C6, der mit einem neuen Ansaugtrakt und einer modifizierten Sportauspuffanlage statt 436 dann 450 Pferde mobilisiert. Das reicht für den Spurt auf Tempo 100 in vier Sekunden und 305 km/h Spitze. Am Heck dient ein mächtiger Diffusor mit vier integrierten Auspuffrohren als Blickfang. Exakt 1000 Exemplare wollen die Amis bauen, dennoch kann der Kunde bei der Gestaltung jede Menge Kreativität beweisen: 25 Außenfarben, fünf Innenfarben und mehrere Felgendesigns stehen zu Wahl.

100.000 Dollar Grundpreis

Innen wurde der Supersportler auf Corvette-Basis kräftig aufgehübscht.

Innen ist der Genspender Corvette unverkennbar, auch wenn sich die SV Motor Company bemüht hat, etwas italienisches Flair in die Plastikwüste zu bringen. Der Armaturenträger wird mit Carbon veredelt, die Instrumente sind neu gezeichnet. Das Ganze lässt sich mit reichlich Leder und Holz garnieren, um aus der C6 einen C9 zu machen. Wem jetzt die Finger jucken: Exakt 99.995 US-Dollar (knapp 70.000 Euro) Grundpreis verlangen die Amis für ihren Renner, der sich mit einigen Sonderwünschen aber sicher ganz leicht in die Höhe treiben lässt. Trotzdem geht der SV Motor Company 9C bei den gebotenen Fahrleistungen fast schon als Sonderangebot durch. Das angepasste Fahrwerk und stärkere Bremsen sind dagegen inklusive.

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