Tango T600

Tango T600 Tango T600

Tango T600

— 02.12.2005

Rasender Schukostecker

Sie lassen beim Fahren gern mal den Ellbogen raushängen? Beim Tango T600 geht das sogar beidseitig. Und mit irrwitzigem Tempo.

"Nutzen Sie Parklücken, von denen Sie als Mini-Fahrer nur träumen", wirbt Commuter Cars auf seiner Website. Es geht um den Tango T600, der sowohl in den Staaten als auch in Europa auf den Markt kommt – mit einem 1355 Newtonmeter starken Elektromotor und reichlich merkwürdigen Proportionen.

Dabei kommt es aber auf die Perspektive an. Von der Seite könnte er ein Konkurrent des Smart fortwo sein, mit 2,59 Metern ist er nur ein wenig länger. In der Breite kann sich der Tango dagegen mit einem Motorrad messen: "99 Zentimeter unterbieten eine Honda Gold Wing um 13 Zentimeter", weiß der Hersteller. Fast 1,4 Tonnen muß der E-Motor bewegen, das bereitet ihm allerdings keine Probleme: 60 Meilen pro Stunde (96 km/h) sind in vier Sekunden abgehakt, Spitze 241 km/h soll das E-Vehikel schaffen. Kaum vorstellbar, aber nun: Der Wind hat bei dem Hintereinander-Zweisitzer äußerst wenig Angriffsfläche.

Gleich zwei Elektromotoren treiben die Hinterräder an, nuckeln dabei fröhlich aus dem bis zu 500 Kilo schweren Batteriepack. Nach 130 Kilometern wollen sie wieder an die Steckdose, die Kosten pro Kilometer sollen 30 Prozent unter denen des Hybrid-Mobils Honda Insight liegen. Wer jetzt Lust auf Tango hat, findet unter www.commutercars.com ein Bestellformular. Los geht's mit dem T100 ab 18.500 Dollar (100 kW Motorleistung), darüber rangiert der T200 (200 kW) für 39.900 Dollar, für das Topmodell T600 (600 kW) werden stolze 85.000 Dollar fällig. US-Kunden bekommen einen Bausatz geliefert, nach Europa kommt der Tango fahrfertig aufgebaut.

Autor: Michael Voß

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