Mit dem Cinquecento zum Tanken, danach einen Cappuccino schlürfen. Das hatte Stil. Der italienische Mineralölkonzern Agip wandelte einst die Tankstelle von einem unwirtlichen Ort zu einem mondänen Treffpunkt mit Gastronomie und Shopping. Auch in Deutschland waren die Italiener die Ersten, die Tankstellen markante Gesichter gaben. Jetzt nimmt die Marke den Namen der Konzernmutter Eni an. Die 500 deutschen Standorte sollen nach und nach umbenannt werden. Der Konzern verspricht sich von der Aktion ein international einheitliches Auftreten.
Wer ein bisschen italienische Nostalgie erleben möchte, muss sich beeilen: Noch bis zum 14. März 2010 zeigt das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt am Main die Ausstellung "Agip – die Tankstelle des Wirtschaftswunders". Wer es einfacher haben möchte: In der Galerie gibt es eine bildliche Reise in die Vergangenheit.