Tankstellensterben hält an

Tankstellensterben hält an

— 02.08.2007

Zapf oder stirb

Die Zahl der deutschen Tankstellen nimmt weiter ab. "Aber nicht mehr so schnell wie bislang", weiß der Energie Informationsdienst.

Erstmals seit vielen Jahren ist die Zahl der Tankstellen in Deutschland wieder unter 15.000 gesunken. Das geht aus einer Auswertung des Energie Informationsdienstes (EID) in Hamburg hervor, die zum 1. Juli 2007 vorgelegt wurde. Demnach gab es bundesweit noch 14.975 Tankstellen und damit 136 weniger als im Jahr 2006. Allerdings habe sich das Tankstellensterben von 200 bis 300 jährlich auf 100 bis 200 in zwölf Monaten verlangsamt. Als Grund nannte der EID das immer noch sehr üppige Netz von Tankstellen, den daraus resultierenden Konkurrenzkampf sowie die geringen Margen in Deutschland. Aral und Shell steigern MarktanteileVon der rückläufigen Zahl der Tankstellen profitieren vor allem die Platzhirsche am Markt. Laut EID haben sich die Marktanteile der beiden führenden Mineralölgesellschaften Aral und Shell im Berichtszeitraum um jeweils etwa 0,5 Prozentpunkte erhöht. Aral bleibt mit etwa 23 Prozent Marktführer knapp vor Shell. Jet, Esso und Total kommen nur auf einstellige Anteile. Trotz des Verkaufs von 75 Tankstellen an Orlen hat die Deutsche BP als Betreiber der Araltankstellen immer noch die meisten Standorte (2327), es folgt Shell mit 2145. Dafür steigt die Zahl der Zapfsäulen, an denen alternative Kraftstoffe gezapft werden können. Mittlerweile gibt es 2710 Autogas-Stationen, mehr als 600 kamen seit Jahresanfang hinzu. Erdgas kann an 750 Anlagen bezogen werden (plus 22), Biodiesel an 1900 Tankstellen.

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