Tata: Delhi Auto Expo 2014

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Tata: Delhi Auto Expo 2014

— 06.02.2014

Zwei Tata-Mini und viele Studien

Nach dem gefloppten Nano will Tata mit den neuen Kleinwagen Bolt und Zest in Indien Käufer anlocken. Auf der Auto Expo in Delhi präsentiert der indische Hersteller auch heiße Design-Studien.

Mit zwei modernen neuen Kleinwagen will Tata das erlahmende Käuferinteresse in Indien beleben. Bislang setzte Indiens größter Autohersteller auf den Tata Nano, der mit einfachster Technik die Erwartungen jedoch verfehlte. Mit den Modellen Tata Bolt und Tata Zest soll das anders werden.

Tata Nano: Billigauto verkauft sich nicht

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Die beiden Typen, die Tata auf der Auto Expo 2014 in Neu-Delhi vorstellte, sind technische Zwillinge. Das Fließheckmodell Bolt ist – anders als noch der Nano – mit einer zu öffnenden Heckklappe ausgestattet und ist gerade mal 3,82 Meter lang. Sein 17 Zentimeter längerer Bruder Zest endet in einem Stummelheck mit Kofferraum und wird daher als Limousine ausgewiesen. Die Motorisierung der beiden Neulinge ist beinahe identisch: Für den Bolt bietet Tata einen 1,2-Liter-Turbo-Benziner mit 85 PS oder einen 1,3-Liter-Multijet-Turbo-Diesel mit 75 PS an. Der gleiche Diesel leistet 90 PS im Zest. Das Fließheckmodell wird mit fünf Gängen geschaltet, der Zest kann auch mit einer Automatik geordert werden. Auch mit der elektronischen Ausstattung betritt Tata – gemessen am Nano – Neuland. ABS ist ebenfalls an Bord wie auch eine geschwindigkeitsabhängige Servolenkung. Das Unterhaltungssystem wird über einen Fünf-Zoll-Bildschirm gesteuert, weitere Elektronik kann via Bluetooth eingebunden werden.

Der Tata Zest ist für indische Verhältnisse mit 85 PS gar nicht mal schwach motorisiert.

Auf der Auto Expo präsentiert Tata ebenfalls eine Fülle von Studien und Concept-Autos, mit denen der Hersteller den Weg in die Zukunft weisen will. Darunter auch ein attraktiver Mini-Transporter, der Add Venture, der bei einer Länge von unter vier Metern gut 630 Kilo zuladen kann. Als Kompakt-SUV enthüllt Tata die Design-Studie Nexon, deren Windschutzscheibe bis weit ins Dach reicht. Auch die wuchtig aussehende Geländestudie Safari Storme Ladakh fällt mit modernen Designelementen auf, wäre mit dem geplanten 140-PS-Benziner aber wohl eher moderat motorisiert. Auf der Automesse wirbt auch der Nano in seiner neuen Ausführung als Twist um indische Kunden. Das 2009 als Billigauto gestartete Modell wurde mit Servolenkung und Automatikgetriebe sowie neuen Farben aufgewertet, nachdem die Einfachst-Version die aufstrebende indische Mittelschicht nicht erobern konnte. Die simple Technik setzt einem Imagewechsel jedoch Grenzen, der schwächliche 38-PS-Heckmotor tut dazu das Seinige – ganz zu schweigen von seinem schlechten Abschneiden im Crashtest.

Global NCAP Crashtest: Indien 2014

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Billigauto

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