Tata Emo: Detroit Auto Show 2012

— 11.01.2012

Stromer zum Spartarif

Ein Elektroauto für 15.000 Euro? Billigautobauer Tata zeigt auf der Detroit Auto Show 2012, wie das geht. Emo heißt der Minimalist mit Batterieantrieb und bis zu vier Plätzen.

Tata hat mit dem Nano bereits für viele Schlagzeilen gesorgt. Das billigste Auto der Welt (umgerechnet weniger als 2000 Euro) war bereits für zwei Rückrufe gut und hängt in den vergangenen Monaten hinter den Verkaufszielen zurück. Jetzt folgt der nächste Coup der Inder, bzw. deren Denkfabrik-Tochter Tata Technologies, die in den USA sitzt. Die hat binnen weniger Monate die Elektroauto-Studie Emo entwickelt, die nicht mehr als 20.000 Dollar kosten soll, wenn sie denn gebaut würde. Macht umgerechnet 15.700 Euro. Und weil die US-Regierung den Kauf von E-Autos steuerlich mit bis zu 7500 Dollar fördert, könnte der Emo umgerechnet weniger als 10.000 Euro kosten. Dafür bekommt der Käufer in Deutschland einen Kleinwagen mit konventionellem Antrieb und magerer Ausstattung.

Überblick: Die Stars der Detroit Auto Show

Die Türen schwingen gegenläufig auf, eine Heckklappe gibt es nicht.

Doch bisher hat Tata eine Serienfertigung nicht in Aussicht gestellt. Dabei ist das Konzept des Emo durchaus schlüssig. Der Winzling mit extremer Keilform und weit ins Dach gezogener Windschutzscheibe hat Platz für vier Personen, auch wenn die Passagiere im Fond auf einer dünnen, durchgehenden Sitzbank leiden müssen. Dafür öffnen die Türen gegenläufig, was den Zugang ins hintere Abteil erleichtert. Das muss so sein, denn auf eine Heckklappe haben die Kontrukteure einfach verzichtet. Gepäck muss also durch die hinteren Türen ins Interieur verfrachtet werden. Die fehlende B-Säule könnte aber bei einem Crash üble Folgen für die Passagiere mit sich bringen. Technische Daten hält Tata Technologies noch weitgehend zurück, aber der Emo soll maximal rund 100 km/h schnell sein und 160 Kilometer Reichweite mitbringen.

Überblick: Alle News und Tests zu Tata

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Kommentare zum Artikel (5)

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Nee
11.01.2012, 14:03Uhr

der taugt doch nix. Der E-BaBaBugster zeigt, wo der Elektro-Hammer hängt.

wdew
11.01.2012, 11:23Uhr

Erinnert von der Seitenlinie her an einem 2008er Opel Meriva bzw. Suzuki Splash... ^^

kshwi
11.01.2012, 09:49Uhr

Schön! Mini-5-kW-rangeextender wäre noch toll.

TheK79
11.01.2012, 02:54Uhr

Der kommt erstmal durch keinen Crashtest (Heckaufprall?) und dann ist der den Amis selbst als Zweitwagen ungefähr einen Meter zu kurz. Ne, das Ding ist eher für Märkte interessant, in denen die Größe nicht das alles entscheidende Merkmal ist. Also neben Indien vor allem Europa.

Maik
10.01.2012, 20:19Uhr

Also man muss schon richtig Rechnen Autobild^^

20.000 Dollar Minus die Föderung in den USA von 7.500 ist noch über 10.000 Dolar. Euro und Dolar sollte man icht durcheinander bringen da^^

Ach udn ich will lieber ein Auto was hält auch von Akku, als Qualität ist mir schon wichtig.

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