Tata Nano: Facelift 2015

Tata Nano: Facelift 2015

— 21.05.2015

Billigauto aufgefrischt

Tata hat hat billigste Auto der Welt überarbeitet. Der Nano "GenX" soll neue Kunden gewinnen, denn bisher hat der Zwerg seine Ziele deutlich verfehlt.

Hinten gibt es jetzt unter anderem einen Dachspoiler, warum auch immer.

Er sollte den Subkontinent Indien im Sturm erobern: der Tata Nano, das biligste Auto der Welt, Mobilität für vier Personen für weniger als 2000 Euro mit einem Kofferraum, der immerhin 110 Liter fasst. Wirklich geklappt hat das nicht, der Verkauf läuft bis heute schleppend. Nach einem Facelift 2013 folgt jetzt das nächste, der aufgewertete Nano "GenX" soll vor allem die jungen Kunden in Indien anziehen. Die Preise starten bei umgerechnet 2800 Euro (Stand Mai 2015) und enden bei rund 4000 Euro. Vom totalen Billigheimer hat sich der Nano also verabschiedet.

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Innen wurde der Inder ebenfalls aufgefrischt, Bluetooth-Anbindung fürs Smartphone, CD-Radio und ein USB/AUX-Eingang sind erhältlich.

Auch wenn die Marketingstrategen von Tata so tun, als haben sie das Rad neu erfunden, bleibt ein Tata Nano ein Tata Nano. Immerhin wurde die Front modifiziert, es gibt sogar einen Kühlergrill und abgedunkelte Frontscheinwerfer, ein Mini-Heckspoiler wurde ebenfalls nachgerüstet. So wirkt der Nano nicht mehr ganz so glattgebügelt wie vorher. Die Lenkung bekommt eine elektronische Servounterstützung, der auf 24 Liter gewachsene Tank vergrößert die Reichweite. Neue Farben sind ebenfalls verfügbar.

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Außerdem gibt es für die teureren Varianten eine Fünfgang-Halbautomatik. Der Verbrauch liegt weiter bei rund vier Litern auf 100 Kilometern. Die Crashsicherheit, bisher ein ganz dunkles Kapitel beim Billigheimer, soll durch Karosserieverstärkungen und einen Überrollbügel besser ausfallen. Innen wurde der Inder ebenfalls aufgefrischt, Bluetooth-Anbindung fürs Smartphone, CD-Radio und ein USB/AUX-Eingang sind ebenso erhältlich wie ein digitales Info-Display. Jetzt wird es spannend, ob das Facelift hilft, um gegen die Konkurrenz wie den Renault Kwid (angeblich ab 4000 Euro Mitte 2015) anzutreten.

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