Tata Pixel

Tata Pixel: Autosalon Genf 2011

— 04.03.2011

Indische Großstadtpflanze

Der indische Hersteller Tata präsentiert in Genf das Stadtauto Pixel. Die Clous des Kleinen sind sein Wendekreis von nur 2,6 Metern und die nach oben öffnenden Türen.

Die Verkaufszahlen für den Tata Nano sind miserabel. Das hält die Inder aber nicht davon ab, ihn trotzdem als Basis für ein neues Modell zu nehmen. Auf dem Genfer Salon präsentiert Tata den Pixel, ein Konzept, das den europäischen Markt anvisiert. Vollmundig wird der knapp über drei Meter lange Knirps als "effizientester Viersitzer der Welt" angepriesen. Vier Erwachsene sollen bequem Platz finden im Pixel – vielleicht auch eine Frage der Leidensfähigkeit der beteiligten Personen. Abgesehen vom Raumangebot will der Stadtflitzer auch mit seiner Wendigkeit und geringem Verbrauch auf sich aufmerksam machen. Um sich selbst in kleinste und verzwickteste Parklücken quetschen zu können, hat sich Tata für den Pixel etwas ganz besonderes ausgedacht: Fährt der Winzling eine langsame Kurve, drehen sich die äußeren Räder nach vorn, die kurveninneren Räder hingegen rückwärts. Der Effekt ist von Kettenfahrzeugen bekannt, die so auf der Stelle drehen können. Das kann der Pixel zwar nicht, sein Wendekreis von gerade einmal 2,6 Metern kann sich aber trotzdem sehen lassen.

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Passt nicht, gibt's nicht: Der indische Osterhase ist ein echter Parklücken-Spezialist.

Auch das Türkonzept hilft beim Parken auf engstem Raum. Um besser aussteigen zu können, öffnen die Türen nämlich nach oben. Wenige Zentimeter zum Parknachbarn sind also kein Problem mehr. Zielgruppe des kleinen Inders sind junge Leute. Dementsprechend legt Tata viel Wert auf Konvektivität. Wichtige Funktionen können über das Smartphone des Fahrers gesteuert werden. Im Heck des Pixel rumort ein 1,2-Liter-Dreizylinder-Diesel mit Turbolader. Dank optimierter Aerodynamik, rollwiderstandsarmen Reifen, Start-Stopp-Technik und intelligenter Batterieladung soll der Verbrauch bei 3,4 Liter auf 100 Kilometer liegen, der CO2-Ausstoß bei 89 Gramm pro Kilometer.

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Ebenfalls am Messestand in Genf vertreten ist der Indica Vista EV. Der viersitzige Stromer wird in diesem Sommer bereits an Flottenkunden in Großbritannien ausgeliefert. Seine Reichweite soll 160 Kilometern betragen. Mit dem Aria hat Tata erstmals auch ein Allrad-Crossover am Start. Ebenfalls dabei sind die in Indien sehr erfolgreiche Limousine Indigo Manza und der kompakte Indica Vista, der in Polen und Italien bereits auf dem Markt ist.

Autor: Stephanie Kriebel

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