Taxi der Zukunft in New York

Karsan Cab V1 Karsan Cab V1

Taxi der Zukunft in New York

— 25.11.2010

Drei Finalisten stehen fest

Einheimische wie auch Touristen sollen in New York in Zukunft in ökologisch korrekten Yellow Cabs gefahren werden. Wie die aussehen, das entscheidet sich in einem Wettbewerb. Die drei Finalisten stehen jetzt fest.

In New York fahren täglich 600.000 Menschen mit dem Taxi. Mehr als 13.000 Taxis quetschen sich Tag für Tag durch die Straßenschluchtes des Big Apple, darunter zahlreiche Langversionen des Ford Crown Victoria. Und die sind alles andere als sparsam. Deshalb hat die Stadt einen Wettbewerb ausgelobt, um das Taxi der Zukunft für New York zu wählen. Jetzt stehen die drei Finalisten fest. Es sind das Karsan Cab V1 vom türkischen Nutzfahrzeughersteller Karsan, der Ford Transit Connect und der Nissan NV200. Zwischen diesen drei Taxientwürfen sollen die New Yorker jetzt entscheiden und um das Ganze auch interessant zu machen, bekommt der Gewinner einen Gutschein über 5000 Dollar – um kostenlos ein Jahr lang Taxi zu fahren.

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Ford schickt einen Transit Connect ins Taxi-Casting, dank Elektroantrieb fährt er sauber.

Während Ford mit dem Transit Connect und Nissan mit dem NV200 eher auf viel Platz in klassischer Kastenform setzen, geht Karsan andere Wege: Eine Dreiersitzreihe und ein Einzelsitz nehmen vier Passagiere auf, wobei das Gepäck teilweise neben dem Fahrer platziert wird oder hinter der Sitzreihe. Die Fahrgäste werden mit Displays über Sehenswürdigkeiten oder den Fahrpreis informiert. Näheres zum Antrieb verschweigen die Türken noch. Karsan will auch ins Taxi-Geschäft einsteigen, wenn das Unternehmen in New York nicht den Zuschlag erhält und dafür in der Türkei 150 Millionen Dollar investieren. Denn nicht nur das lukrative Geschäft mit New York stehen auf der Agenda der Türken, sondern auch Metropolen wie Dubai, Istanbul oder London.

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Auch Nissan will mit einem Stromer punkten, der NV200 bekommt die Technik aus dem Leaf.

Ford geht mit einem Heimvorteil ins Taxi-Casting am Big Apple. Nicht nur, dass das Unternehmen bisher die meisten Taxen stellte, mit dem Transit Connevt BEV verfügt man bereits über ein fertig entwickeltes Elektroauto. Das sollte ursprünglich bereits in diesem Jahr auf den US-Markt kommen, jetzt startet der Öko-Transporter wohl erst 2011. Mit Schiebetüren ist der Transit gut gerüstet für den Personentransport, die Reichweite von 130 Kilometern dürfte ebenfalls ausreichend sein. Es fehlt aber ein vierter Sitzplatz. Nissan hat den NV200 auch schon als E-Mobil angekündigt, unter der Haube soll dann die Technik des Nissan Leaf stecken. Allerdings hat der Japaner hinten nur eine Sitzbank mit drei Plätzen, ein vierter Passagier müsste neben dem Fahrer sitzen. Das ist in den USA verpönt. 2014 sollen die Yellow Cabs in New York grün werden – und der Sieger des Taxi-Castings darf sich auf einen sehr lukrativen Auftrag freuen.

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