Teamwechsel ausgeschlossen

Teamwechsel ausgeschlossen

— 27.09.2006

Schumi bleibt bei Ferrari

Rücktritt vom Rücktritt? Schumis Manager Willi Weber beendet jegliche Comeback-Diskussion: "Wir wollen Geld, kein Cockpit."

Salto rückwärts im Lager von Michael Schumcher nach dessen Rücktrittsankündigung zum Saisonende. Am 12. September 2006, also zwei Tage danach, erklärte Schumis Manager Willi Weber gegenüber dem Sport-Informationsdienst (sid): "Michael nimmt erst mal eine Auszeit. Wenn es ihm langweilig wird, werden wir weitersehen. Ich werde jedenfalls ans Telefon gehen, wenn Teamchefs anrufen. Nichts ist unmöglich …" Auf Nachfrage von AUTO BILD MOTORSPORT erklärt Weber nun: "Nein, ein Teamwechsel (auch als Fahrer; die Red.) kommt nicht infrage. Denn Michael bleibt auf jeden Fall vertraglich mit Ferrari verbunden." Ferrari will ihn zumindest als Testfahrer. Aber dazu sagt Weber: "Nein, das kann ich mir nicht vorstellen."

Damit dürfte jedwede Spekulation um einen Rücktritt vom Rücktritt beendet sein. Angeheizt wurden die durch die Bemerkung von F1-Boss Bernie Ecclestone: "Renault würde Michael sofort verpflichten." Darüber hinaus vom allgemeinen Eindruck, dass Schumi von Ferrari zum Abschied gedrängt wurde. Und letztlich von der Tatsache, dass einem Topteam für 2007 erhebliches Interesse am siebenmaligen Weltmeister nachgesagt wird: McLaren-Mercedes. Dort ist noch ein Cockpit für 2007 frei. Weber erklärt aber, man sei lediglich offen für neue werbliche Offerten: "Wir wollen Geld, kein Cockpit."

Derzeit würden sich die Anfragen häufen. Allerdings auch überflüssige. Weber: "Manche Leute fragen Michael als Trauzeugen oder Geburtstagsgast an, weil er ja bald mehr Zeit hat." Schumis Nachfolger Kimi Räikkönen wird bei Ferrari für vorerst drei Jahre 75 Millionen Dollar kassieren. Der Finne sagt: "Ferrari wird mein letztes Team in der F1 sein."

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