Technik Mercedes E-Klasse

Mercedes-Benz  E-Klasse Mercedes-Benz  E-Klasse

Technik Mercedes E-Klasse

— 14.11.2008

Rollender Bodyguard

Schutzsysteme wie Einschlaf-Warner, aktive Motorhaube, Nachtsicht- und Spurhalteassistent - die neue Mercedes E-Klasse hat alles an Bord. autobild.de erklärt die wichtigsten Sicherheits-Features der neuen Business-Limousine.

Im Januar 2009 kommt die neue Mercedes E-Klasse als rollender Bodyguard auf den Markt. Sie hat als weltweit erstes Auto sogar eine serienmäßige Müdigkeits-Erkennung an Bord. Registriert das System anhand bestimmter Parameter, dass der Fahrer ungewöhnliche Lenk- und Pedalbewegungen zeigt, leuchtet eine symbolische Kaffeetasse im Cockpit auf. Außerdem setzt Mercedes neben Radarsensoren erstmals auch Kameras ein, die weit vorausschauen und die Umgebung des Autos beobachten. Das ist aber noch nicht alles. Für die neue Businessklasse aus Stuttgart stehen noch mehr Schutzsysteme bereit.

Zeit für eine Kaffeepause: Die Müdigkeits-Erkennung hilft, den Sekundenschlaf zu vermeiden.

1. Aufmerksamkeits-Assistent
Im Fachchinesisch der Mercedes-Marketingabteilung heißt das neudeutsch "Attention-Assist". Das System erkennt automatisch müde Fahrer, warnt sie, bevor der Sekundenschlaf zuschlägt. Nach langen Versuchen stellten die Stuttgarter Forscher fest, dass kameragestützte Systeme, die etwa nur die Augenlider des Fahrers beobachten, bei asiatischen Mandelaugen und Brillenträgern versagen können und kamen auf eine andere Idee: Da übermüdete Autofahrer Probleme beim Spurhalten haben, registriert ein Sensor im Lenkrad unter anderem auch kleinste, hektische Lenkkorrekturen und schaltet sofort eine Warnleuchte an. Das System wird serienmäßig eingebaut.

Bei einem Unfall mit einem Fußgänger klappt die aktive Motorhaube um 50 Millimeter hoch.

2. Aktive Motorhaube
Haben andere auch schon, nur Mercedes setzt ab Werk wieder eins drauf: Ein Federsystem hebt die Haube bei einem Fußgängeraufprall in Millisekunden um fünf Zentimeter an, vergrößert so den Deformationsraum. Bei einer Kollision mit einem Fußgänger bedeutet das: Der Kopf schlägt nicht so
hart auf, der Fußgänger wird weniger schwer verletzt. Der Clou: Wird das System versehentlich ausgelöst, so kann es durch Öffnen und Schließen der Haube wieder aktiviert werden.
3. Fernlicht-Assistent
Einfach nur Einschalten, und ab 55 km/h macht das Bi-Xenon-Licht alles von alleine. Reichweite und Richtung des Lichtkegels werden automatisch den Verkehrssituationen angepasst, der Wechsel auf Fernlicht erfolgt mit sanftem Dimmen.

4. Nachtsicht-Assistent
Mercedes hat dieses Feature, das die Fahrbahn mit unsichtbarem Infrarotlicht viel weiter ausleuchtet als herkömmliche Scheinwerfer, weiterentwickelt. Die Infrarot-Kamera, die auch das Xenolicht steuert , kann Fußgänger erkennen und stellt sie auf dem Display in extra "Fotoecken". Diese Bewegung auf dem Bildschirm bemerkt der Fahrer auch aus dem Augenwinkel.
5. Spurhalte-Assistent
Er warnt mittels feiner Vibrationen im Lenkrad vor dem unabsichtlichen Verlassen der Fahrspur. 6. Tempolimit-Assistent Ein Muss für alle potentiellen Temposünder. Dieses elektronische Helferlein erkennt die runden Tempo-Warnschilder und bildet sie im Tacho ab. So entgeht dem Fahrer keine Tempobegrenzung mehr.

7. Bremsassistent Plus und Distronic Plus
Nicht ganz neu, aber deutlich weiterentwickelt. So wurden beim bereits bekannten Distronic Plus die Reichweite des Radars und die Bremswirkung weiter verbessert.
8. Adaptive Gurtkraftbegrenzer
Ab Herbst 2009 werden sie auch für die Rücksitze angeboten, erkennen automatisch die Körpergröße der Insassen.
9. Totwinkel-Assistent
Sind beim Spurwechsel andere Autos im Wege, so blinkt es im Spiegel. Blinkt der Fahrer, ertönt ein Warnsignal.
10. Airbags
Mit dem Knieairbag für den Fahrer sind nun sieben Luftkissen in der E-Klasse serienmäßig.

Autor: Diether Rodatz

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