Technikmesse IFA 2009

Technikmesse IFA 2009

— 02.09.2009

Die neuesten Navi-Trends

Einfach nur den Weg finden? Schnee von gestern. Moderne Navis schauen sich immer mehr Funktionen von Handys ab. Auf der IFA punkten die Pfadfinder mit Multimedia-Funktionen – und mit besserer Navigationsleistung.

Faltbare Straßenkarten haben Generationen von Autofahrern zur Verzweiflung gebracht – und verschwinden deshalb aus mehr und mehr Fahrzeugen. Autofahrer wollen möglichst schnell und mühelos ihr Ziel erreichen. Dabei helfen unter anderem mobile Navigationsgeräte. Auf der internationalen Funkausstellung IFA (4. bis 9. September 2009) in Berlin zeigen die Anbieter ihre aktuellen Neuentwicklungen: Geräte in den unterschiedlichen Preissegmenten, neue Services und Funktionen sowie Dienstleistungen, die bestehende Funktionen verfeinern und verbessern. In den sogenannten PNAs (Portable Navigation Assistant) steckt alles drin, was Sie zur Navigation brauchen: GPS- und Stau-Empfänger, Kartenmaterial sowie Steuerungsprogramm und immer mehr Extras.

Navi-Kaufberatung – in fünf Klicks zum Wunsch-Navi

Erstmals zeigt Navigon beim Topmodell 8410 eine fotorealistische Navigation, "Real City 3D" genannt.

So spielen Oberklasse-Modelle Musik und Videos ab, verfügen teilweise über DVB-T-TV-Empfänger, Bluetooth-Freisprecheinrichtungen fürs Handy und sagen Touristikinformationen an. Hersteller Navigon schickt sein 8410 erstmals mit fotorealistischer Navigation ("Real City 3D") auf die Piste. Straßen, Fassaden, Zebrastreifen und Ampeln werden detail-, Häuser teilweise farbgetreu angezeigt. Das soll für noch bessere Orientierung sorgen. Verfügbar ist "Real City 3D" für ausgewählte europäische Metropolen. Der Touchscreen verfügt über eine Mineralglas-Oberfläche wie beim iPhone von Apple, eingerahmt von einem Edelstahl-Gehäuse. Teuer sind mittlerweile nur noch Hightech-Geräte. Einsteiger-Modelle gibt es für weit unter 100 Euro, Mittelklasse-Modelle mit 4,3-Zoll-Bildschirm, integrierter TMC-Stauwarnfunktion und Radarfallenwarner für rund 140 Euro (Stand: August 2009).

Handy-Navis, intelligente Navigation und kostenpflichtige Zusatzdienste

Die Navigon-Software fürs iPhone kostet 74,99 Euro für die Europa- beziehungsweise 49,99 Euro für die DACH-Version.

Konkurrenz bekommen die Pfadfinder für die Handtasche von Handys, die mit GPS-Modulen zur Positionsbestimmung und Navigationssoftware bestückt sind. Navigon liefert mit dem MobileNavigator die entsprechende Software. Neben dem iPhone funktioniert sie auf Symbian-, Windows Mobile- und neuerdings auf Android-Geräten. Knapp vor Messestart hat auch TomTom seine lange angekündigte Navi-Software in den App-Store eingestellt. Zugeschnitten auf den persönlichen Fahrstil errechnen einige Navis bessere Routen unter Berücksichtigung von Wochentag und Tageszeit. Top-Modelle von TomTom erkennen bereits den Zeitpunkt der Fahrt: Diese sogenannte IQ-Routes-Technik wählt etwa an einem Sonntag einen anderen Weg, als an einem Montagmorgen. Auch der Zugriff aufs Internet, etwa zum aktuellen Benzinpreis-Vergleich oder Abruf neuester Wetterdaten, ist bei den TomTom-Navis mit Zusatzbezeichnung "Live" möglich – allerdings nur gegen Gebühr: Knapp zehn Euro pro Monat soll der Online-Service kosten.

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