Teer-Panne auf der A20 — 15.09.2005

Bitumen kann Bremsen blockieren

Pannenautobahn A20: Etwa 200 Autos, die am 14.9.2005 durch aufgeweichtes Bitumen gefahren sind, könnten beschädigt worden sein.

Die A20 kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus. Nachdem sich gegen die Lärmbelästigung durch den sogenannten "Brüllbeton" eine Bürgerinitiative gegründet hatte, entschloß sich das Bundesverkehrsministerium zur Sanierung der Fahrbahn. Jetzt führen die entsprechenden Arbeiten zu neuen Problemen: Etwa 200 Autos, die am Mittwoch (14. September 2005) zwischen den Anschlußstellen Lüdersdorf und Grevesmühlen durch aufgeweichtes Bitumen gefahren sind, könnten Schäden an der Bremsanlage davongetragen haben.

Wie die Polizei in Wismar mitteilte, hatten Bauarbeiter auf eine abgesperrte Fahrbahnfläche eine teerhaltige Flüssigkeit aufgebracht. Durch einsetzenden Regen habe sich die Masse dann weiter verflüssigt und sei auf die nebenan gelegene freigegeben Fahrbahn geflossen. Bei Autos, die durch den sogenannten Bitumenbinder gefahren sind, sollte unbedingt auf Veränderungen am Fahrverhalten geachtet werden. Im schlimmsten Fall könne die Bremsanlage verkleben. Für die möglichen Schäden und Reparaturkosten wird nach den Worten eines Polizeisprechers wohl die Versicherung der Baufirma aufkommen müssen.

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